Kanton will Projekt Stans West umsetzen

Mit dem Projekt Stans West sollen die künftigen Verkehrsprobleme im Grossraum Stans gelöst werden. Der Kanton will dies umsetzen. Anwohner zeigen sich kritisch.

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Im Raum Bitzi (mit roter Linie umrahmt) soll das Projekt Stans West realisiert werden. (Bild: PD)

Im Raum Bitzi (mit roter Linie umrahmt) soll das Projekt Stans West realisiert werden. (Bild: PD)

Regierungsrat Hans Wicki zeigte am Dienstagabend den rund 150 Personen im Pestalozzisaal in Stans die Vorteile der Netzergänzung Stans West auf. Die geplante Verbindungsstrasse, welche die Bitzistrasse verlängert und mit der Ennetmooserstrasse verbindet, soll den zunehmenden motorisierten Individualverkehr entlasten.

Stans West hat Priorität A

Mit dieser Massnahme könnten die zukünftigen Verkehrsprobleme im Grossraum Stans gelöst werden, wie die Nidwaldner Baudirektion mitteilt. Die Netzergänzung Stans West hat für den Regierungsrat Priorität A und soll zwischen 2015 und 2018 umgesetzt werden.

Kritische Voten der Anwohner

Das Projekt stiess bei den Anwohnern auf wenig Zustimmung. Die Überlegungen des Kantons bei der Auswahl der Bestvariante für die Umfahrungsstrasse stellten etliche Personen in Frage.

Verantwortliche des Kantons entkräfteten diese Einwände. Die Kritiker nannten keine neuen Argumente oder Kriterien gegen das Auswahlverfahren. Für den Nidwaldner Baudirektor sei dies ein Zeichen, das Projekt Stans West mit seiner optimierten Verknüpfung von Siedlung, Verkehr und Landschaft weiterzuführen.

Im Dezember will die Nidwaldner Regierung das Programm verabschieden und beim Bund einreichen. Gibt dieser grünes Licht, wird per 2014 eine Leistungsvereinbarung erwartet. Der Bund soll zwischen 30 und 50 Prozent an die Massnahmenpakete beisteuern.

pd/ks