Kantonaler Führungsstab in Nidwalden wird aufgelöst

Weil sich die Coronalage in Nidwalden stabilisiert hat, kann der kantonale Führungsstab seinen «Einsatz» beenden.

Florian Pfister
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Der Einsatz des kantonalen Führungsstabs in Nidwalden wird beendet. Grund dafür sind die Lockerungen der Massnahmen, die stabile Lage im Kanton und die Herabstufung von der ausserordentlichen zur besonderen Lage, wie der Kanton Nidwalden in einer Medienmitteilung schreibt. Bisher wurden im Kanton 124 nachgewiesene Erkrankungen verzeichnet, seit Wochen sind keine Neuinfektionen mehr registriert worden. Die restlichen Aufgaben sollen nun mit der ordentlichen Verwaltungsstruktur bewältigt werden. Für den Regierungsrat sei die Einberufung des Führungsstabs richtig gewesen und habe zur Entlastung der stark geforderten Verwaltung beigetragen.

Das Kernteam des kantonalen Führungsstabs (vorne rechts Gesundheits- und Sozialdirektorin Michèle Blöchliger, neben ihr Justiz- und Sicherheitsdirektorin Karin Kayser) stand zusammen mit weiteren Spezialisten aus der Verwaltung sowie externen Partnern im Kanton über mehrere Monate im Coronaeinsatz.

Das Kernteam des kantonalen Führungsstabs (vorne rechts Gesundheits- und Sozialdirektorin Michèle Blöchliger, neben ihr Justiz- und Sicherheitsdirektorin Karin Kayser) stand zusammen mit weiteren Spezialisten aus der Verwaltung sowie externen Partnern im Kanton über mehrere Monate im Coronaeinsatz.

Bild: PD

Anfang März hatte der Nidwaldner Regierungsrat den kantonalen Führungsstab aufgeboten und diesen mit der Koordination und Vorbereitung der Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus betraut. Zusammen mit verschiedenen Mitarbeitern der Verwaltung und Spezialisten aus dem Kanton kümmerten sich die Mitglieder des Führungsstabs um gesundheitliche Belange, die Beschaffung von Schutzmaterial, die Bereitstellung des benötigten Personals und eine proaktive Information der Bevölkerung.

Die neu entstandene kantonale Helpline für die Nidwaldner Bevölkerung und für Unternehmen, die offenstand für Fragen oder Anliegen rund um Covid-19 sowie dessen Auswirkungen, ist gegenwärtig immer noch von Montag bis Freitag erreichbar.