Kantonspolizei Nidwalden arbeitet an digitalen Bussenzetteln

Die Polizei will ab 2021 QR-Codes auf die Bussenzettel drucken. In Obwalden dauert's länger

Florian Pfister
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In Zürich führte die Kantonspolizei die Busse mit QR-Code ein. Erhält jemand eine Ordnungsbusse, kann er die Rechnung nun mit dem Handy scannen und auf dem Bussenportal gleich bezahlen. Möglich ist die Transaktion mit Kreditkarte, Twint oder Postcard. Wer auf diese Weise nicht bezahlen kann oder will, erhält nach 30 Tagen wie gehabt einen Einzahlungsschein.

«Es ist geplant, die QR-Code-Busse in ähnlichem Rahmen wie in Zürich auch in Nidwalden einzuführen», sagt Lorenz Muhmenthaler von der Kantonspolizei Nidwalden auf Anfrage unserer Zeitung. Momentan befinde sich die Polizei noch in der Projektphase. Das Ziel sei es, den QR-Code ab 2021 direkt auf die Ordnungsbusse drucken zu können.

Weniger weit ist der Kanton Obwalden, wie Marco Niederberger erklärt: «Wir legen weiterhin einen Einzahlungsschein hinter die Windschutzscheibe.» Eine Einführung der Busse mit QR-Code sei vorläufig noch nicht geplant. Dennoch wirft die Kantonspolizei ein Auge auf die Entwicklung in den anderen Kantonen. Niederberger führt aus: «Besonders beobachten wir die Entwicklung in der Zentralschweiz.»