KANTONSPOLIZEI NIDWALDEN: Personalsituation bleibt vorerst angespannt

Die Justiz- und Sicherheitdirektion plant eine etappenweise Aufstockung des Korpsbestandes der Kantonspolizei Nidwalden um zehn Stellen bis 2018. Das geht aus einer Antwort auf einen diesbezüglichen Vorstoss von Landrat Sepp Durrer hervor.

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Blick in die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Nidwalden in Stans. (Bild: Manuela Jans / Archiv LZ)

Blick in die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Nidwalden in Stans. (Bild: Manuela Jans / Archiv LZ)

Die Problematik ungenügender Personalressourcen bei der Nidwaldner Kantonspolizei hat sich vor allem in den letzten Jahren zusehends verschärft. In diesem Zusammenhang wollte Landrat Sepp Durrer, FDP Wolfenschiessen, in einem parlamentarischen Vorstoss vom Regierungsrat wissen ob die Justiz- und Sicherheitsdirektion über Spielraum verfüge, um die Mitarbeitenden der Kantonspolizei zu entlasten.

In seiner am Montag veröffentlichten Antwort weist der Regierungsrat darauf hin, dass auf Grund der finanziellen Situation des Kantons und dem damit einhergehenden Personalstopp über drei Jahre (2012-2014) erst nach Ablauf dieser Zeitspanne Anträge für Personalaufstockungen gestellt wurden. In der Zwischenzeit seien jedoch, wo dies möglich war, laufend die Strukturen und Prozessabläufe optimiert worden. Diese Optimierungen seien mittlerweile ausgeschöpft, hätten jedoch die angespannte Personalsituation nur beschränkt verbessert.

Der Regierungsrat habe allerdings bereits am 19. August auf die Personalsituation reagiert und die Aufnahme einer Leistungsauftragserweiterung für die Kantonspolizei Nidwalden in der Höhe von 850‘000 Franken in die Budgets 2015-2018 zu Handen des Landrats beschlossen. Damit soll die etappierte Schaffung von zehn Stellen bei der Kantonspolizei ermöglicht und dem Ziel einer nachhaltigen Aufstockung des Korpsbestandes Genüge getan werden. Der Landrat berät das Geschäft im Rahmen der Budgetdiskussion 2015 an der Sitzung vom 26. November 2014.

pd/zim