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Kantonsspital Nidwalden entschärft das Parkplatzproblem

Beim Personalhaus des Kantonsspitals in Stans entstehen derzeit 71 neue Parkplätze. Damit soll immer wieder auftretenden Engpässen entgegengewirkt werden.
Martin Uebelhart
Spitaldirektor Urs Baumberger (links), Projektleiter Lucas Wagner und Christoph Gander (Vorsteher kantonales Hochbauamt) besprechen die Pläne für die neuen Parkplätze. (Bild: Corinne Glanzmann (Stans, 24. Juli 2018))

Spitaldirektor Urs Baumberger (links), Projektleiter Lucas Wagner und Christoph Gander (Vorsteher kantonales Hochbauamt) besprechen die Pläne für die neuen Parkplätze. (Bild: Corinne Glanzmann (Stans, 24. Juli 2018))

Beim Personalhaus des Kantonsspitals sind die Baumaschinen aufgefahren. Rund um das Gebäude in Stans lässt der Kanton 71 neue oberirdische Parkfelder bauen. Eine Notwendigkeit, wie Spitaldirektor Urs Baumberger anlässlich einer Besichtigung der Baustelle sagt. «Heute verfügen wir über 290 Parkplätze, die sich Patienten, Besucher und Mitarbeitende teilen.»

Gerade zu Spitzenzeiten werde es zuweilen immer schwieriger, einen freien Parkplatz zu finden. «Die Zahl der Reklamationen darüber hat zugenommen.» Auch bei einem Spital würden wie bei anderen Geschäften Parkplätze wichtiger, so Baumberger. «Natürlich ist das Wichtigste die medizinische und pflegerische Leistung.» Doch gerade im ambulanten Bereich beeinträchtige es die Abläufe, wenn Patienten zu spät zu einem Termin kämen.

Mehr Konsultationen, mehr Mitarbeiter

In den vergangenen acht Jahren sind die Konsultationen im Stans um 30 Prozent gestiegen. Von 2007 bis 2016 habe die Zahl der Mitarbeiter um 140 auf 540 zugenommen, betont Baumberger. Das Spital sei heute nicht optimal an den öffentlichen Verkehr angebunden. Viele Mitarbeiter seien zudem aufgrund unterschiedlicher Schichten auf das Auto angewiesen. Zudem könne die Möglichkeit für Mitarbeiter, einen Parkplatz zu benützen, durchaus den Ausschlag geben bei der Suche nach Personal auf dem ausgetrockneten Arbeitsmarkt.

Zusammen mit dem Kanton hat das Spital die Möglichkeiten für eine Erweiterung geprüft. «Wir sind dann schnell auf das Areal des Personalhauses gestossen, das dem Kanton gehört», sagt Christoph Gander, Vorsteher des kantonalen Hochbauamts. An anderen Orten hätte die Gefahr bestanden, mit Parkplätzen einen möglichen weiteren Ausbau des Spitals zu behindern. «Die neuen Parkplätze sollen vor allem den Mitarbeitern des Spitals und der Spitex zur Verfügung stehen», so Gander. Die Parkplätze würden bewirtschaftet. Mit den zusätzlichen Parkplätzen werde gewährleistet, dass die Parkplätze in näherer Distanz zum Spitalgebäude vermehrt Patienten und Besuchern zur Verfügung stünden.

Die Arbeiten dauern etwa bis Ende September, schätzt Lucas Wagner, Geschäftsführer der Centraplan AG, die den Bau des Parkplatzes im Auftrag des Kantons ausführt. Die Fahrwege werden asphaltiert sein, während die Parkplätze mit Rasengittersteinen belegt werden. 410'000 Franken kosten die neuen Parkplätze, wie Gander sagt. Nach Abschluss der Arbeiten wird auch noch die ursprünglich für 2017 geplante Instandsetzung des Besucherparkplatzes Paracelsusweg an die Hand genommen. Dafür sind 95'000 Franken budgetiert.

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