KANTONSSPITAL NIDWALDEN: Freiwillige in der Pflege – ein Risiko im Spital?

Das Kantonsspital Nidwalden sucht freiwillige Helfer für die Sitzwachen. Ist diese anspruchsvolle Aufgabe wirklich für Laienpfleger geeignet?

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Beat Ringger zweifelt an der Idee. (Archivbild EQ)

Beat Ringger zweifelt an der Idee. (Archivbild EQ)

 Das Kantonsspital Nidwalden bemühte sich in einem Inserat im «Unterwaldner» um potenzielle Laienhelfer. Die stundenweisen Einsätze sollen unentgeltlich erfolgen.

Beat Ringger, Zentralsekretär des Verbands des Personals öffentlicher Dienste, verhehlt seine Skepsis nicht: «Ich bin erstaunt über die Idee, Sitzwachen in Laienhände zu übertragen. Dieser Job erfordert Professionalität, und wer professionell arbeitet, der soll auch entsprechend entlöhnt werden.»

Norbert Jenny, Leiter Pflegedienst des Nidwaldner Kantonsspitals und Ansprechperson für allfällige Bewerber des ehrenamtlichen Dienstes, meint: «Das Modell wird auch in vielen anderen Spitälern praktiziert. In Nidwalden stehen schon acht Personen in solchen Einsätzen, und es ist noch nie zu Problemen gekommen. Sobald eine heikle Situation eintritt, ist innert weniger Sekunden dank Alarmmöglichkeiten die Nachtwache präsent.»

Roland Bucher

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag»