Kantonsspital zahlt Geld an Kanton zurück

Das Kantonsspital Nidwalden hat im Geschäftsjahr 2010 nicht den ganzen Kantonsbeitrag ausgeschöpft. 1,4 Millionen Franken fliessen in die Staatskasse zurücke.

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Das Kantonsspital Nidwalden in Stans. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Das Kantonsspital Nidwalden in Stans. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Der Ertrag des Kantonsspitals Nidwalden setzt sich im Jahr 2010 aus dem Betriebsertrag (38,5 Millionen Franken) und Staatsbeiträgen (21,13 Millionen Franken) zusammen. Diesem Gesamtertrag von 59,63 Millionen Franken steht ein Betriebsaufwand von 56,8 Millionen Franken gegenüber. Wie das Kantonsspital Nidwalden im Geschäftsbericht 2010 mitteilt, muss aufgrund des guten Ergebnisses nicht der gesamte Kantonsbeitrag ausgeschöpft werden. 1,4 Millionen Franken werden der Staatskasse zurückerstattet.

Anstieg von ambulanten Patienten

Auch im Kantonsspital Nidwalden zeige sich der schweizweite Trend, dass die stationären Patientenzahlen stagnieren, während im ambulanten Bereich mehr Leistungen erbracht werden. Nicht zuletzt die Notfallstation verzeichnet eine Zunahme der ambulanten Patientenzahlen. Um optimal auf diesen Trend vorbereitet zu sein, wird das Kantonsspital im 2011 die Notfallstation vollständig erneuern und erweitern. Die Anstellung einer medizinischen Kaderperson speziell für den Notfall soll für verbesserte Patientenbehandlungen und geringere Wartezeiten sorgen.

pd/bep