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Kantonsstrasse in Oberdorf wird für über 3 Millionen Franken sicherer

In Oberdorf wird ein 400 Meter langer Strassenabschnitt umgestaltet. Davon profitieren nicht nur Autofahrer.
Die Kantonsstrasse in Oberdorf wird umgestaltet. (Bild: PD)

Die Kantonsstrasse in Oberdorf wird umgestaltet. (Bild: PD)

(pd/cgl) Oberdorf Die Verkehrssicherheit in Oberdorf soll verbessert werden. Dazu hat der Nidwaldner Landrat im Oktober 2018 das Projekt «Strassenraumumgestaltung ab Kreisel Wil bis Hostettli» bewilligt. Für Planung und Realisierung hat er einen Objektkredit von 3.6 Millionen Franken gesprochen. Daraufhin erarbeitete die Baudirektion ein entsprechendes Ausführungsprojekt. Dieses hat der Regierungsrat nun genehmigt, wie es in einer Mitteilung heisst.

«Mit den geplanten Massnahmen können gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden», wird Baudirektor Josef Niederberger in der Mitteilung zitiert: «Einerseits kann der Verkehr beruhigt werden – dank einem Eingangstor, bestehend aus einer Insel in der Fahrbahnmitte.»

Dabei entstehe auch mehr Raum zum Abbiegen in Nebenstrassen oder umgekehrt zum Einmünden in die Kantonsstrasse, was heute vor allem bei starkem Verkehrsaufkommen ein Erschwernis darstellt. «Andererseits führt der Ausbau des Strassenraums, der beidseitig Gehwege und Radstreifen vorsieht, zu mehr Sicherheit für Fussgänger und Velofahrer», so Niederberger. Der rund 400 Meter lange Abschnitt zwischen Kreisel Wil und Hostettli liegt auf der viel befahrenen Hauptstrasse, die das Engelbergertal mit dem Talboden und der Autobahn A2 verbindet.

Landerwerb soll bis Ende Jahr erfolgen

Der Regierungsrat hat ebenso eine Einwendung zum Projekt behandelt. Diese betrifft vorwiegend Anliegen zu den Themen Landerwerb, Dienstbarkeiten und Lärmschutz, bei denen grösstenteils eine gütliche Einigung habe erzielt werden können. Der Landerwerb soll bis Ende Jahr erfolgt sein. Mit allen Grundeigentümern seien im Vorfeld die Auswirkungen auf ihr Grundstück besprochen und Bedürfnisse abgeholt worden. Die Anträge seien geprüft und soweit wie möglich berücksichtigt worden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Bau wird mit weiteren Projekten koordiniert

Die Bauarbeiten zur Strassenraumgestaltung werden zeitlich mit dem Ersatzbau Süd koordiniert. Bei diesem handelt es sich um ein dreistöckiges Gebäude im Süden des Waffenplatzes Wil, das dereinst von Bund und Kanton genutzt wird und Büros, Ausbildungsräume, Zeughaus, eine Fahrzeughalle für das militärische Kompetenzzentrum Swissint sowie eine Tiefgarage beinhaltet. Das Nidwaldner Stimmvolk hat im vergangenen Herbst an der Urne einen Nettokredit von 11 Millionen Franken dafür bewilligt.

Noch im laufenden Jahr wird die auf dem Areal befindliche «Grasdörri» rückgebaut und die Stichstrasse zum Ersatzbau Süd erstellt. Dadurch soll nach Angaben des Kantons der Verkehrsfluss auf der Kantonsstrasse während der Aushubarbeiten gewährleistet bleiben. Mit dem Bau des Gebäudes soll im Frühjahr 2020 gestartet werden. Was die eigentliche Strassenraumumgestaltung betrifft, so ist geplant, im Sommer 2020 mit den Arbeiten zu starten. Dauern werden diese voraussichtlich bis Herbst 2021.

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