KEHRICHTVERWERTUNG: Nidwaldner Abfallgebühren sinken 2011

Dem Kehricht­verwertungs­verband Nidwalden geht es ausgezeichnet. Nächstes Jahr sinken die Gebühren um 10 Prozent.

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Im Cholwald entsteht eine neue Reaktordeponie. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Im Cholwald entsteht eine neue Reaktordeponie. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Rund 550'000 Franken beträgt der Überschuss, den der Nidwaldner Kehrichtverwertungsverband letztes Jahr erwirtschaftet hat. Das Eigenkapital beträgt rund 12,7 Millionen Franken. Angesichts dieser Zahlen hat der Verband, der heuer sein 50-Jahr-Jubiläum feiert, eine zehnprozentige Gebührensenkung auf das Jahr 2011 beschlossen.

Auch 50 Jahren nach seiner Gründung herrscht beim Kehricht­verwertungs­verband Aufbruchstimmung. So genehmigten die Delegierten einen Planungskredit von 510'000 Franken für die Planung der Reaktordeponie im Cholwald. In einer Reaktordeponie werden alle organischen Stoffe gelagert wie zum Beispiel Schlacke aus den Kehrichtverbrennungsanlagen. «Die Planung wird so schnell wie möglich an die Hand genommen, der Betrieb der Deponie 4 kann im besten Fall bereits im Sommer 2013 an die Hand genommen werden», sagt Joe Christen, Präsident der Planungskommission.

Kurt Liembd

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.