Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

KEHRSITEN: Begleitgruppe pocht auf Ausweichstellen

Die Pläne der Regierung für die Sanierung der Kehrsitenstrasse gehen der Begleitgruppe zu wenig weit. Schützenhilfe erhält sie von der Gemeinde.
Die enge Kehrsitenstrasse zwischen Stansstad und Kehrsiten. (Bild: PD)

Die enge Kehrsitenstrasse zwischen Stansstad und Kehrsiten. (Bild: PD)

«Wir werden unsere Einwendungen vorbringen», kündete Lilian Lauterburg von der Begleitgruppe Kehrsitenstrasse Anfang Monat an, als bekannt wurde, dass die Regierung die Kehrsitenstrasse für rund 14 statt 17 Millionen Franken sanieren will (wir berichteten). Stein des Anstosses sind die zusätzlichen Ausweichstellen, die nun nicht gebaut werden. Der Ankündigung sind nun Taten gefolgt. Am Mittwoch hat die Begleitgruppe bei der Regierung ihr Anliegen zusammen mit 100 Unterschriften gegen das Projekt – das bis gestern öffentlich auflag – deponiert.

«Die wenigen zusätzlichen Ausweichstellen für das Kreuzen zweier Autos, die wir gewünscht hatten, sind nicht mehr im aufgelegten Projekt enthalten», moniert die Gruppe im vierseitigen Schreiben an die Regierung. Dabei spreche man nicht von Massnahmen, die ein schnelleres Vorwärtskommen ermöglichen sollen oder die aufgrund immer breiter werdender Autos verlangt würden.

Mehr Sicherheit für Strassenbenützer

«Wir möchten lediglich, dass die Einsehbarkeit von Ausweichstelle zu Ausweichstelle verbessert wird, damit man rechtzeitig sieht, ob ein Auto entgegenkommt. Mit den von uns gewünschten zusätzlichen Ausweichstellen werden gefährliche und schwierige Rückwärtsfahrmanöver weitgehend verhindert, und die Kehrsiten­strasse wird dadurch nicht nur für uns Anwohner sicherer, sondern auch für einheimische und auswärtige Besucher.»

Konkret fordert die Begleitgruppe vier zusätzliche Ausweichstellen – nach der Harissenbucht, zwischen Fischereggkurve und Galerie, zwischen Steinbruch und Hüttenort, und nach weiteren 400 Metern. «Damit können sich die vielen gegenwärtigen und zukünftigen Besucher bedeutend sicherer auf der Kehrsitenstrasse bewegen, als dies zurzeit der Fall ist, und die Strasse kann so eher als attraktive Langsamverkehrsachse für Einheimische und auswärtige Besucher dienen», heisst es im Schreiben weiter.

Auch Stansstad will mehr Ausweichstellen

Schützenhilfe erhält die Begleitgruppe von der Gemeinde Stans­stad. «Wir bitten die Regierung im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens, nochmals über die Bücher zu gehen und die vier ursprünglich geplanten Ausweichstellen doch wieder ins Bauprogramm aufzunehmen. Dies würde die Sicherheit und den Verkehrsfluss massiv verbessern», sagt Gemeindepräsident Beat Plüss.

Die Regierung äusserte sich gestern nicht dazu, weil noch nicht alle Einwendungen eingegangen seien, hiess es auf Anfrage.

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.