KEHRSITEN: Sprengung: Der ganz grosse Knall bleibt aus

Im Steinbruch Zingel in Kehrsiten wird gesprengt. Dank präziser Planung und Durchführung hört man dies aber kaum.

Drucken
Teilen
Tonnenweise sackt der Fels in die Tiefe. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Tonnenweise sackt der Fels in die Tiefe. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Ein kurzer Blitz flackert auf, der Boden bebt leicht. Über 9000 Kubikmeter Felsmassen donnern beim Steinbruch Zingel in Kehrsiten herunter – dank modernster Technik präzis und plangemäss. Wenige Sekunden dauert das Spektakel. Dann ist alles vorbei.

«Nichts dem Zufall überlassen»
War das alles, ist man versucht zu fragen. Der erwartete Riesenknall ist ausgeblieben, eine Gewaltsstaubwolke vermisst man auch. «Die Sprengung an und für sich ist denn auch nicht das Spektakuläre, sondern nur das Ergebnis einer langen Vorbereitung», sagt Bergbauingenieur Harald Hacker. Rund drei Tage vor der Sprengung beginnen die Vorbereitungen. Die Daten des Gesteins werden millimetergenau erfasst, die Bohrlochstandorte präzise bestimmt. Auch die Reihenfolge der Zündungen wird im Millisekundentakt im Voraus festgelegt.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.