Keine zusätzlichen Schulwochen in Nidwalden

Das Schuljahr 2019/20 wird im Kanton Nidwalden als vollwertiges Schuljahr anerkannt, auch wenn die Corona-Pandemie derzeit keinen Präsenzunterricht zulässt.

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Schule Stansstad.

Schule Stansstad.

Symbolbild: Corinne Glanzmann (Stansstad, 5. November 2019)

(pd/unp) Das Schuljahr 2019/20 wird nicht verlängert. Dies hält der Regierungsrat auf eine Kleine Anfrage von Landrat Christoph Keller fest. Dieser wollte in Erfahrung bringen, ob die Schulzeit um eine bis zwei Wochen in die Sommerferien hinein verlängert werden könnte, um allfällige Defizite wettzumachen. In seiner Antwort teilt der Regierungsrat mit, dass zwar der Präsenzunterricht an den Schulen untersagt ist, die Kinder und Jugendlichen aber via Fernunterricht ihre Lernziele weiterverfolgen und dabei die nötige Betreuung erhalten. «Die Durchführung des Fernunterrichts gelingt nach Rückmeldung der Schulleitungen sehr gut», lässt sich Bildungsdirektor Res Schmid in einer Mitteilung des Kantons zitieren.

Coronavermerk im Zeugnis

Im Weiteren würde ein Zusatzunterricht auf organisatorischer Ebene einen erheblichen Mehraufwand verursachen, auch für die Familien der Schulkinder. Bezogen auf die gesamte Schulzeit sei bei einer differierenden Unterrichtszeit von einer bis zwei Wochen keine Veränderungen im Bildungsgang zu erwarten. Nidwalden orientiert sich an den Empfehlungen der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK). Demzufolge wird das Schuljahr 2019/20 als vollwertiges Schuljahr anerkannt. Die Zeugnisse werden einen Vermerk zur Coronapandemie enthalten. Wie alle anderen Kantone wird auch Nidwalden bis Ende April angepasste Bestimmungen für Übertritte in die nächsthöhere Schulstufe erlassen.