Kernenergie scheidet in Nidwalden die Geister

Die Nidwaldner SVP- und die CVP-Fraktion befürworten, mindestens zum Teil, eine Motion der Linken. Diese fordert eine Standesinitiative zum Thema Kernenergie.

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Der offene Reaktor im Atomkraftwerk Beznau 2 während der Jahresrevision 2011. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Der offene Reaktor im Atomkraftwerk Beznau 2 während der Jahresrevision 2011. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Am Mittwoch befasst sich der Landrat an seiner Sitzung mit einem Vorstoss zum Thema Kernenergie. Leo Amstutz (GN, Beckenried) möchte für Standortkantone von Atomendlagern besondere Mitspracherechte. Er verlangt dafür die Einreichung einer Standesinitiative.

Während die Regierung das Anliegen ablehnt und auf andere Mittel setzt, unterstützt es die vorberatende Kommission des Landrats und sieht darin eine Signalwirkung. Unterschiedlich beurteilen die Fraktionen den Vorstoss. Während die SVP dazu klar Ja sagt, lehnt die FDP das Begehren ab. Keine Parole beschlossen hat die CVP-Fraktion. Ihre Mitglieder seien völlig frei, was sie stimmen wollen.

red

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