Kibag übernimmt Gersauer Wasserbaufirma

Die Kibag AG mit Sitz in Stansstad und die Seecam GmbH in Gersau schliessen sich zusammen. Alle Mitarbeiter werden übernommen.

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Die Seecam entschlammte während fast zwei Monaten den Grund des Bootshafens in Alpnachstad. (Bild: Primus Camenzind/Neue NZ)

Die Seecam entschlammte während fast zwei Monaten den Grund des Bootshafens in Alpnachstad. (Bild: Primus Camenzind/Neue NZ)

Ende Dezember ist der Übernahmevertrag unterzeichnet worden. Die Kibag Bauleistungen AG hat per neuem Jahr alle neun Mitarbeiter, das gesamte Inventar und die laufenden Baustellen übernommen.

Die Seecam ist seit vier Jahren in den Bereichen Saugsysteme, Unterwasserbauten, Tauchroboteraufnahmen und Schiffsbergungen tätig. Sie bietet ihre Leistungen in allen Gewässern der Deutschschweiz an. Für die Kibag bedeutet der Zusammenschluss eine wesentliche Festigung ihrer Marktstellung im angestammten Tätigkeitsbereich des Schweizer Wasserbau, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Kibag betreit 13 Kies- und 22 Betonwerke, 14 Bauleistungsunternehmen sowie vier Recycling- und Entsorgungsunternehmen. Sie beschäftigt rund 1400 Mitarbeiter in der ganzen Deutschschweiz. Der Bau der Notbrücke zwischen Hergiswil und Stansstad am Lopper und des neuen Reusswehrs in Luzern sind nur zwei Beispiele aktueller Baustellen.

rem