KINDERZULAGEN: Die höheren Zulagen sind umstritten

Um 20 Franken pro Monat sollen die Kinder- und die Ausbildungszulage erhöht werden. Das schlägt die Regierung dem Landrat vor.

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(Symbolbild Keystone)

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Es ist kein Jahr her, seit in Nidwalden die Kinder- oder Familienzulagen neu geregelt wurden: Die monatliche Kinderzulage stieg von 200 auf 220, die Ausbildungszulage (für Kinder zwischen 16 und 25 Jahren) von 225 auf 250 Franken.

Zulagen als wesentlicher Bestandteil der Familienpolitik
Im Juni 2007 hat das Volk in einer Referendumsabstimmung diese Beträge gutgeheissen. Nun will die Regierung im Rahmen der Gesetzesrevision auf Bundesebene ab 2009 beide Zulagen nochmal um 20 Franken erhöhen. Ferner möchte sie eine einmalige Geburtszulage von 1000 Franken einführen.

Der Kanton Nidwalden zahlt bereits heute mehr, als der Bund dereinst vorschreibt. Die Regierung erachte diese Zulagen als wesentlichen Bestandteil der Familienpolitik des Kantons. Hingegen lehnt sie eine Vereinheitlichung der beiden Zulagen ab, wie sie teilweise in der Vernehmlassung gefordert worden ist.

Einheitliche Zulagen in der Schweiz vorziehen
Das Geschäft kommt am Mittwoch in den Landrat. Und ist nicht unumstritten: Eine Minderheit der landrätlichen Kommission will auf eine Erhöhung der Zulagen verzichten. Sie möchte einheitliche Zulagen in der ganzen Schweiz vorziehen.

Nein sagt die Kommission ferner zur Geburtszulage. Das Gewicht soll auf die Kinder- und Ausbildungszulagen gelegt werden.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.