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Kinospektakel im Strandbad Buochs-Ennetbürgen verliert Zuschauer

Trotz idealem Wetter leidet das Kinospektakel auch dieses Jahr unter Publikumsschwund. Die Fussballweltmeisterschaft dürfte nur ein Grund dafür gewesen sein.
Matthias Piazza
Eine gemütliche Atmosphäre: Kinospektakel im Strandbad Buochs-Ennetbürgen. (Bild: Sepp Odermatt (Buochs, 2. Juli 2018))

Eine gemütliche Atmosphäre: Kinospektakel im Strandbad Buochs-Ennetbürgen. (Bild: Sepp Odermatt (Buochs, 2. Juli 2018))

Unter dem sternenklaren Himmel auf dem eigenen Liegestuhl einen Film geniessen: Das Konzept des Kinospektakels im Standbad Buochs-Ennetbürgen zog auch in der 22. Saison, die am vergangenen Samstag zu Ende ging. Allerdings zeigen die Besucherzahlen seit Jahren nur in eine Richtung: nach unten. Besuchten im Jahr 2015 noch 5200 Leute das sechzehntägige Kinospektakel, waren es ein Jahr später rund 3500 Personen. Mit 3100 Personen wurde heuer das angestrebte Ziel um rund 900 Personen verfehlt.

Joël Odermatt, Buochser Gemeinderat und OK-Präsident des Kinospektakels, relativiert. «Dass wir das hochgesteckte Ziel von 4000 nicht erreichten, ist nicht weiter schlimm. Unser Kinospektakel ist nach wie vor beliebt. Am vergangenen Donnerstag schauten sich über 500 Leute den Film ‹Wunder› an, ein sehr guter Wert.» Auf weniger Resonanz stiess «Köhlernächte» mit Regisseur Robert Müller als Ehrengast. Der Streifen lockte nur etwa 90 Leute ins Strandbad. «Der Film sprach wohl nur ein begrenztes Publikum an», mutmasst der OK-Präsident. Der Grundtenor des Publikums sei aber durchwegs positiv. «Die Leute, darunter Stammkunden, schätzen unser ausgeglichenes Programm, das für jeden etwas dabei hat», so Joël Odermatt.

Sämtliche Filme konnten vorgeführt werden

Über die Gründe für den stetigen Zuschauerschwund könne er nur spekulieren. Am Wetter könne es nicht liegen. Das habe dieses Jahr mitgespielt, sämtliche Filme hätten vorgeführt werden können. «Doch möglicherweise hat uns die Fussball-WM viele Zuschauer gekostet, da sie nach einem Match keine Lust mehr hatten, ins Strandbad zu kommen», mutmasst Joël Odermatt.

Zudem dürfte seiner Meinung nach ein neuer Trend auf die Besucherzahlen drücken. «Wir haben in unserem Programm auch Filme, die schon länger auf dem Markt sind – und damit oft auch schon online verfügbar.» Wie das finanzielle Ergebnis aussehe, könne er noch nicht sagen, doch habe man gegenüber den Vorjahren zusätzliche Sponsoringeinnahmen generiert und auch auf der Kostenseite optimiert. «An unserer Abschlusssitzung werden wir die Zahlen analysieren und uns auch Gedanken machen, in welcher Form wir das Kinospektakel weiterführen werden.» Sicher sei wohl, dass es eine 23. Ausgabe geben werde – ebenfalls wieder mit Start eine Woche vor den Schulferien, damit auch diejenigen Schüler noch einen Film anschauen könnten, die danach ins Lager reisten.

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