Kirchenratspräsidentin muss den Hut nehmen

Bittere Pille für Karin Gerber. In geheimer Abstimmung wurde sie als Kirchenratspräsidentin der Reformierten Kirche Nidwalden abgewählt.

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Die vier neu gewählten Kirchenräte (von links): Niels Fischer, Hergiswil, Maria Oppermann, Stans, Wolfgang Gaede, Ennetmoos (gleichzeitig als Präsident gewählt) und Reto Bazzani, Hergiswil. (Bild: Kurt Liembd/Neue NZ)

Die vier neu gewählten Kirchenräte (von links): Niels Fischer, Hergiswil, Maria Oppermann, Stans, Wolfgang Gaede, Ennetmoos (gleichzeitig als Präsident gewählt) und Reto Bazzani, Hergiswil. (Bild: Kurt Liembd/Neue NZ)

Sie war 2002 als erste Frau an die Spitze des Kirchenrats der Reformierten Kirche Nidwaldens gewählt worden. Nun muss sie abrupt ihr Amt abgeben: Karin Gerber, Buochs, ist an der jüngsten Versammlung in Stansstad mit dem deutlich schlechtesten Ergebnis von acht Kandidaten nicht bestätigt worden. An ihrer Arbeit sowie an der Amtsführung des Kirchenrates wurde an der Versammlung Kritik geübt. Auch ist noch eine Anzeige bei der Regierung hängig.

Ein kurzes Hin und Her gab es auch bei der Wahl in die Finanzkommission. Die Versammlung wählte ferner Wolfgang Gaede aus Ennetmoos zum neuen Präsidenten. Der Kirchenrat der Reformierten wurde zudem von sieben auf neun Mitglieder vergrössert.

Kurt Liembd

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