KIRCHENWALDTUNNEL: Die Nordröhre biegt auf der Zielgeraden ein

In einem halben Jahr fliesst der Verkehr am Lopper in alle Richtungen durch Tunnels. Bis es so weit ist, gibts noch viel zu tun. Zisch hat die Grossbaustelle mit der Videokamera besucht.

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Reto Christen von der Firma Baumeler führt im Tunnel Elektroarbeiten aus. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Reto Christen von der Firma Baumeler führt im Tunnel Elektroarbeiten aus. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Jetzt gehts in den Endspurt. In sechs Monaten, am 18. Dezember, soll die Nordröhre des Kirchenwaldtunnels feierlich für den Verkehr freigegeben werden. Wer dann etwa auf der A 2 vom Gotthard her nach Obwalden will, kann bei Stansstad in die 1,5 Kilometer lange Nordröhre fahren und dort drin in den 2 Kilometer langen Verbindungstunnel in Richtung Alpnach abbiegen. «Wir sind gut im Zeitplan, haben sogar etwas Vorsprung», sagt der stellvertretende Kantonsingenieur Renato Casiraghi.

40 Elektriker stehen unter Strom
Die beiden Tunnels sind längst vollständig ausgebrochen und befahrbar. Der Deckbelag wird demnächst aufgetragen. Die Wände sind gestrichen, die Fluchtstollen und Notrufsäulen installiert. Derzeit geben insgesamt etwa 60 Fachleute dem imposanten Bauwerk den letzten Schliff. Alleine an die 40 Elektriker legen kilometerweise Kabel, verknüpfen sie mit der Tunnelbeleuchtung, der Brandmeldeanlage, der Videoüberwachung und den Signalisationstafeln. Auch die schweren Strahlventilatoren, die von der Decke hängen, müssen noch ans System angeschlossen werden.

Umfangreiche Tests noch nötig
Dieses gewaltige Ausmass an Technik muss vor dem offiziellen Start umfassend geprüft werden. «Im November wird das System deshalb auf Herz und Nieren getestet und auf Mängel untersucht», erklärt Casiraghi.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.