Klare Mehrheit für neues Wassersportzentrum

Der Segelklub Ennetbürgen und der Kanuclub Nidwalden können ein neues Wassersportzentrum bauen. Die beiden «Anstösser»-Gemeinden gaben an der Urne grünes Licht.

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So könnte das geplante Wassersportzentrum (rechts) dereinst aussehen. (Bild: PD)

So könnte das geplante Wassersportzentrum (rechts) dereinst aussehen. (Bild: PD)

Die Stimmberechtigten der Gemeinden Ennetbürgen und Buochs hiessen einen einmaligen Investitionsbetrag von 288'000 bzw. 352'000 Franken gut.

In Buochs legten 1400 Stimmbürger ein JA, 844 ein Nein in die Urne. Die Stimmbeteiligung liegt bei 60,57 Prozent. In Ennetbürgen legten 1457 ein JA in die Urne, 652 ein Nein (Ja-Anteil 69,1 Prozent). Die Stimmbeteiligung lag bei 65,0 Prozent.

Damit ist eine weitere Hürde geschafft und die Baubewilligung für ein neuens Wassersportzentrum kann eingereicht werden. Das neue Wassersportzentrum Nidwalden ist im Architekturwettbewerb «Sanierung und Erweiterung Hafenanlage» der Genossenkorporation Buochs integriert ist. Die Gesamtkosten betragen rund 1,8 Millionen Franken. Die beiden Vereinspräsidenten gehen davon aus, dass im besten Fall das neue Wassersportzentrum 2013 fertiggestellt und 2014 bezugsbereit ist.

Im zweistöckigen Gebäude, das sich gemäss Botschaft dereinst harmonisch ins Gesamtbild des neuen Hafens einfügt, sind im Erdgeschoss die Kanus und Boote eingelagert hat, und es hat eine Reparaturwerkstatt und ein Materiallager.

Das Obergeschoss beinhaltet einen grosszügigen Theorie- und Schulungsraum, einen Kanushop, Büro, Küche, Toiletten, einen Technikraum und einen Fitnessraum. Zudem sind drei getrennte Garderoben eingeplant, je eine für Damen und Mädchen und für Herren und Knaben. Der Zugang zum See erfolgt entlang dem Trockenlagerplatz und über den Einwasserungssteg an der Hafenmole.

rem