KLEINE ANFRAGE: Wachtdienst wird selten mit Waffe ausgeführt

Neue Weisungen für die Wache mit durchgeladener Waffe sorgten seit Anfang Jahr für Unruhe. Der Stanser SP-Landrat Beat Ettlin wollte mit einer kleinen Anfrage wissen, welche militärischen oder zivilen Objekte im Kanton mit «scharfer» Waffe bewacht werden.

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Der Stanser SP-Landrat Beat Ettlin. (Archivbild Oliver Mattmann/Neue NZ)

Der Stanser SP-Landrat Beat Ettlin. (Archivbild Oliver Mattmann/Neue NZ)

In ihrer Antwort hält die Regierung fest, dass auf dem Waffenplatz Wil bei Stans in der Regel nicht mit der Schusswaffe Wachtdienst geleistet wird. Im Rahmen der Wachtausbildung erfolge jedoch während einzelner Wochen der Wachtdienst mit geladenen Schusswaffen. Zivile Objekte bewache das Militär im Kanton keine. Wie die Objekte mit Truppenunterkünften in einzelnen Gemeinden bewacht würden, sei Sache des verantwortlichen Kommandanten vor Ort. Dieser suche mit den betreffenden Behörden den Dialog.

Landrat Beat Ettlin hatte ferner gefragt, ob sich die Regierung dafür einsetze, dass auf Nidwaldner Kantonsgebiet keine Wache mit durchgeladener Waffe stattfinde. Hierauf schreibt der Regierungsrat, dass es nicht in seiner Kompetenz liege, Einfluss auf die Weisungen des VBS über den Wachtdienst zu nehmen.

red.