KLEWENALP: Braune Erdmassen für weisses Vergnügen

Rund um das Hotel Klewenstock sieht es zurzeit aus wie auf einer Mondlandschaft. Die Arbeiten dienen den Wintersportlern.

Oliver Mattmann
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Auf der Klewenalp (links das Berggasthaus Klewenstock) werden zurzeit grosse Landflächen umverteilt. (Bild Markus von Rotz)

Auf der Klewenalp (links das Berggasthaus Klewenstock) werden zurzeit grosse Landflächen umverteilt. (Bild Markus von Rotz)

Wo die Spaziergänger sonst saftiges Grün antreffen, erinnert die Umgebung zurzeit an eine karge Mondlandschaft. Rund um das Berggasthaus Klewenstock auf der Klewenalp pflügen Bagger Massen von Erde um, sodass sich regelrechte Hügel in die Höhe türmen. Sind etwa Vorarbeiten für ein neues Hotelprojekt im Gange? Sepp Odermatt, Geschäftsführer der Bergbahnen Beckenried-Emmetten AG, verneint: «Die Arbeiten hängen einzig und allein mit einer Pistenverbreiterung zusammen.»

Diese dient in erster Linie der Optimierung von Gästebedürfnissen sowie der Sicherheit. «Mit der Verbreiterung können wir ein Nadelöhr ausmerzen. Fussgänger, die in der Wintersaison zur Schneebar laufen, finden nun mehr Platz vor, und sind nicht mehr gleichermassen den Gefahren durch die Skipiste ausgesetzt», erklärt Sepp Odermatt.

Die Pistenverbreiterungen sind nicht die einzigen Massnahmen im Hinblick auf die Wintersaison. Odermatt: «Wir verleihen dem Berggasthaus Panorama einen neuen Touch.» Die Luftseilbahn auf die Klewenalp und die Gondelbahn auf Stockhütte sind noch bis am 3. November in Betrieb, bevor die Revision ansteht.