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KLEWENALP: Das Open Air richtet sich neu aus

«Country» verschwindet aus dem Namen, aber nicht von der Bühne: Das Open Air geht nach 20 Jahren neue Wege. Es gibt dieses Jahr mehr volkstümliche Musik.
Philipp Unterschütz
Vom Festivalgelände mit Zeltdorf auf der Klewenalp bietet sich auch eine tolle Aussicht. (Bild: PD)

Vom Festivalgelände mit Zeltdorf auf der Klewenalp bietet sich auch eine tolle Aussicht. (Bild: PD)

Die gesamte Veranstaltung inklusive Naturjodelabend findet neu unter dem Namen Open Air Klewenalp statt. Der Begriff Country verschwindet also aus dem Namen. «Wir hatten ja schon immer den volkstümlichen Auftakt und anschliessend Country-Musik. Zwei so unterschiedliche Stilrichtungen unter einem Dach zu bewerben und zu kommunizieren, war nicht einfach», sagt Sepp Odermatt, Geschäftsführer der Bergbahnen Beckenried-Emmetten AG. Er hat nach dem Rücktritt des langjährigen OK-Präsidenten Hanspeter Rohner das Präsidium übernommen. «Weil alle anderen Chargen wie Verkauf/Marketing, Sponsoring, Gastronomie, Bauten/Logistik und Finanzen schon immer von Mitgliedern unserer Geschäftsleitung der Bahnen besetzt waren, hat sich eigentlich nicht viel geändert.» Man könne nun nach den Geschäftsleitungssitzungen noch gleich die OK-Sitzungen anhängen, schmunzelt Odermatt. Für das Musikprogramm sind nach wie vor Fredy Wallimann (Volkstümliches) und P. J. Dell (Country) zuständig.

Freitag wird zum Trendabend

Nach einer Analyse und Standortbestimmung hat das OK vor allem für den Freitag Änderungen beschlossen. «Künftig werden wir am Freitag aktuellen Trends Rechnung tragen. In diesem Jahr ist das eine fetzige ‹Ländlerchilbi›. Theoretisch könnte es im nächsten Jahr auch etwas anderes sein, eine Schlagerparty, Comedian oder sogar Popmusik. Das ist offen», erklärt Sepp Odermatt. Der fürs volkstümliche Programm zuständige Fredy Wallimann hat aber ein Programm zusammengestellt, das dem OK einen neuerlichen stilistischen Wechsel am Freitag vielleicht schwermachen wird. «Wir haben vier wunderbare Kapellen, die kugelrunde Musik spielen, die auch Junge anspricht. Da wird der Teufel los sein», verspricht Wallimann. Er sei selber gespannt, wie das anlaufe. «Wenn es einschlägt, machen wir sicher weiter.» Persönliche Favoriten will Wallimann keine nennen, alle seien einzigartig und hätten ihre Spezialitäten. «Es wäre fast frech, jemanden hervorzuheben.»

Keine Änderungen gibt es am Samstag für die Country-Fans. Mit Stephanie Urbina Jones und Kim Carson & Johnny Falstaff aus den USA kommen zwei zugkräftige Namen auf die Klewenalp. Neu gibt es am Sonntag nach dem Country-Gottesdienst ein Kinder-Open-Air. Dass der Sonntag ganz auf Familien ausgerichtet wird, zeigt auch das neue Familienticket für diesen Tag, mit dem es für 65 Franken neben vier Bahnfahrten auch noch vier Mittagessen gibt.

Philipp Unterschütz

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