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KLEWENALP: Jodler und «Ländler» begeistern am Open Air

Jugendlichen Charme bot der Naturjodel­abig zum Auftakt des Open Airs. An der Ländlerchilbi wollte gestern einzig das Wetter nicht recht mitspielen.
Am Naturjodelabend bestach das Buebequartett Dibidäbi aus Schwellbrun (Bild oben). An der gestrigen Ländlerchilbi wurde zur Musik der Ländlerkapelle Dani und Thedy Christen fröhlich getanzt (unten). (Bilder Rosmarie Berlinger/Roger Zbinden)

Am Naturjodelabend bestach das Buebequartett Dibidäbi aus Schwellbrun (Bild oben). An der gestrigen Ländlerchilbi wurde zur Musik der Ländlerkapelle Dani und Thedy Christen fröhlich getanzt (unten). (Bilder Rosmarie Berlinger/Roger Zbinden)

Impressionen des Country Openair am Samstag auf der Klewenalp. (Bild: Manuela Jans (Neue LZ))
Impressionen des Country Openair am Samstag auf der Klewenalp. Im Bild: Linedancer während dem Konzert von Kim Carson. (Bild: Manuela Jans (Neue LZ))
Kim Carson spielt am Samstag bei schönstem Sonnenschein. (Bild: Manuela Jans (Neue LZ))
Impressionen des Country Openair auf der Klewenalp am Samstag. (Bild: Manuela Jans (Neue LZ))
Linedancer während dem Konzert von Kim Carson am Samstag. Fotografiert am 18. Juli 2015 auf der Klewenalp (NeueLZ/Manuela Jans) (Bild: Manuela Jans (Neue LZ))
Am Opanair Klewenalp ist am Freitag die Ländler-Chilbi das Thema. Im Bild: Länderkapelle Dani und Thedy Christen, Ennetbürgen. (Bild: Roger Zbinden (Neue LZ))
Die Länderkapelle Dani und Thedy Christen, Ennetbürgen. (Bild: Roger Zbinden (Neue LZ))
Die Länderkapelle Dani und Thedy Christen, Ennetbürgen. (Bild: Roger Zbinden (Neue LZ))
Am Opanair Klewenalp ist heute Freitag die Ländler-Chilbi das Thema. (Bild: Roger Zbinden (Neue LZ))
Im Bild: Länderkapelle Dani und Thedy Christen, Ennetbürgen. (Bild: Roger Zbinden (Neue LZ))
Die Länderkapelle Dani und Thedy Christen, Ennetbürgen. (Bild: Roger Zbinden (Neue LZ))
Im Bild: Ländlertrio Stöcki-Buebe, Ennetmoos. (Bild: Roger Zbinden (Neue LZ))
Die Länderkapelle Dani und Thedy Christen, Ennetbürgen. (Bild: Roger Zbinden (Neue LZ))
Im Bild: Länderkapelle Dani und Thedy Christen, Ennetbürgen. Bild Roger Zbinden Neue NZ /17.07.2015 (Bild: Roger Zbinden (Neue LZ))
Im Bild: Länderkapelle Dani und Thedy Christen, Ennetbürgen. (Bild: Roger Zbinden (Neue LZ))
Am Opanair Klewenalp ist am Freitag die Ländler-Chilbi das Thema. Fotografiert auf der Klewenalp bei Beckenried. (Bild: Roger Zbinden (Neue LZ))
Im Bild: Länderkapelle Dani und Thedy Christen, Ennetbürgen. (Bild: Roger Zbinden (Neue LZ))
Im Bild: Länderkapelle Dani und Thedy Christen, Ennetbürgen. (Bild: Roger Zbinden (Neue LZ))
Am Opanair Klewenalp ist am Freitag die Ländler-Chilbi das Thema. Fotografiert auf der Klewenalp bei Beckenried. (Bild: Roger Zbinden (Neue LZ))
Am Opanair Klewenalp ist heute Freitag die Ländler-Chilbi das Thema. Fotografiert auf der Klewenalp bei Beckenried. (Bild: Roger Zbinden (Neue LZ))
Naturjodelabig im Rahmen des diesjährigen Open Air Klewenalp. Im Bild: Stimmung im Festzelt mit den Jochtrichler. (Bild: Rosmarie Berlinger (Neue NZ))
Naturjodelabig im Rahmen des diesjährigen Open Air Klewenalp. Im Bild: Die Jodlergruppe Titlis, Engelberg. (Bild: Rosmarie Berlinger (Neue NZ))
Naturjodelabig im Rahmen des diesjährigen Open Air Klewenalp. Im Bild: Die Geschwister Weber. (Bild: Rosmarie Berlinger (Neue NZ))
Naturjodelabig im Rahmen des diesjährigen Open Air Klewenalp. Im Bild: Das Buebequartett Dibidäbi aus Schwellbrun. (Bild: Rosmarie Berlinger (Neue NZ))
Die Amerikanerin Stephanie Urbin Jones. (Bild: pd)
Die Amerikanerin Stephanie Urbin Jones. (Bild: pd)
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Openair Klewenalp

«Die Stimmung an der ersten Ländlerchilbi war gut», sagt Sepp Odermatt, OK-Präsident vom Open Air Klewenalp. Einzig das Wetter machte den Organisatoren gestern einen Strich durch die Rechnung: «Wir hatten im dümmsten Moment ein Gewitter. So gegen 19 Uhr», erklärt Odermatt. Sogar die Bergbahn habe ihren Betrieb deshalb kurzzeitig unterbrechen müssen. Viele potenzielle Besucher hätten es sich deshalb wohl anders überlegt und sich gegen eine abendliche Bergfahrt entschieden. Der Stimmung im halb vollen Festzelt tat dies jedoch keinen Abbruch – es wurde ausgiebig getanzt.

Nervosität? Keine Spur

Volkstümlich ging es bereits am Vortag zu und her. Einmal mehr lockte der längst zur Tradition gewordene Naturjodelabig mit vorgängigem Unterhaltungsnachmittag rund 1800 Zuhörer auf den Berg. Dabei zogen auch die vier Jungs vom Ausserrhödler Buebequartett Dibidäbi in ihren roten Sennenjäckli die Blicke auf sich. Eben noch standen sie dem Moderatoren-Duo Martina Käslin und Sandra Risi für Fragen zur Verfügung. Dann aber mahnte Irene Schiess, Mutter von Simon und den Zwillingen Adrian und Florian, ihre Söhne und den Vierten im Bunde, Tobias Knaus: «Jungs, es ist Zeit zum Einsingen und Einturnen.» Nach den letzten Vorbereitungen zogen die vier Buben die Gilets wieder an, mit einem Kleiderroller wurden die unliebsamen «Buseli» von den Hosen entfernt. Zu guter Letzt polierte Mama Schiess allen die schwarzen Trachtenschuhe. Und dann wars so weit. Bühne frei! Für ihre super gesungenen Zäuerli und Stegreiflieder erntete das Quartett Dibidäbi begeisternden Applaus.

Die Nachwuchsjodler verrieten beim Interview, dass «Zauren» (Singen) bei jeder Gelegenheit, etwa bei der Alp­abfahrt oder an der Viehschau, ihr gemeinsames Hobby sei. Vor dem heutigen Auftritt seien sie überhaupt nicht nervös gewesen. Nervosität käme höchstens bei Aufnahmen am Fernsehen auf, meinte Simon lachend, derweil sich Tobias als gekonnter Witzeerzähler entpuppte.

Wahl ist alles andere als einfach

Natürlich bot Jodlerkenner Fredy Wallimann nicht nur jungen Formationen die Chance, sich auf der Klewenalp zu bewähren. Die Wahl ist ihm aber auch in diesem Jahr nicht einfach gefallen. «Es gibt so viele hervorragende Jodlerklubs, Gruppen und kleinere Gesangsformationen, die sich für unsere Schweizer Folklore einsetzen», erklärte er. Nach dem 17. Naturjodelabig darf gesagt werden, Wallimann hat die Herausforderung erneut mit Bravour gemeistert.

Während des abwechslungsreichen Abends erlebte das Publikum eine musikalisch- gesangliche Reise quer durch die Schweiz: vom Berner Oberland bis ins entfernte Toggenburg und vom Appenzellerland bis ins Baselbiet. Sepp Odermatt, Geschäftsführer der Bergbahnen Beckenried-Emmetten AG, gab in seinem Willkommgruss der Freude Ausdruck, dass er nun die Geschicke dieses einzigartigen Open Airs leiten dürfe. «Meine Wertschätzung für den Jodelgesang und die Volksmusik ist nach wie vor gross.»

Ihr Gesang war ein Erlebnis

Musikalisch und optisch sorgten die Geschwister Weber – Sandra, Doris und Maya – auf der Klewenalp-Bühne für ein erfrischendes Erlebnis. Mit unüberhörbarer Gesangsqualität schlug das Trio aus Reigoldswil schnell eine Brücke zum Publikum. Ihre Erfolge sind trotz ihrem jungen Alter beachtlich, holten sie doch in der Fernsehsendung «Alpenrose 2012» den Sieg. Als weitere Nachwuchsformation musizierte das Schwyzerörgeli-Duo Echo vom Fuchsloch aus Alpnach.

Garanten für den neuerlichen Konzerterfolg waren aber auch die Jodlergruppe Titlis Engelberg, die Jodlergruppe Edelwyss-Stärnen Grindelwald, der Jodlerklub Alpenklänge Brunnen, das Jodlerchörli Degersheim, Solojodler Peter Arnold sowie das Obwaldner Ländlertrio und das Ländlertrio H2O aus Buochs.

Rosmarie Berlinger/Mitarbeit Christoph Riebli

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