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KLEWENALP: Yeehaa! Country-Fans lassen es krachen

Polierte Gurtschnallen glänzen in der Sonne, Lederstiefel bringen die Holzlatten zum Beben: Das Open Air bot den Fans alles, was ein Country-Herz begehrt.
Adrian Venetz
Amerika ist überall: Während der Konzerte auf Klewenalp zeigen Line Dancer auf einer Tribüne ihr Können. (Bilder Adrian Venetz)

Amerika ist überall: Während der Konzerte auf Klewenalp zeigen Line Dancer auf einer Tribüne ihr Können. (Bilder Adrian Venetz)

Adrian Venetz

Von weitem sieht das Country Open Air auf Klewenalp aus wie ein normales Open Air – fast. Nicht zu übersehen sind nämlich bereits bei der Bergstation all die Hüte. Eine Pracht! Ob aus Rindsleder, Filz oder Stroh, ob weiss, schwarz oder pink: Wer in der Countryszene etwas auf sich hält, trägt einen anständigen Hut.

Woran man sich als Aussenstehender ebenfalls gewöhnen sollte: Spielt eine tolle Band, dann ruft man nicht etwa «hammer» oder «geil» oder «super». Nein, dann schreit man aus voller Kehle ein langgezogenes «Yeehaa!» in die Welt hinaus, und alle wissen, dass diese Welt in Ordnung ist. So war es auch am Samstag, dem sonnenverwöhnten Country-Tag des viertägigen Open Air auf Klewenalp. Der Anlass startete am Donnerstag mit einem Naturjodelabig. Am Freitag folgte Alpenrock, am Samstag eben Country. Den Abschluss gestern Sonntag machten ein Country-Gottesdienst und ein Chinder-Open-Air.

Country Open Air auf Klewenalp am 16. Juli 2016 Adrian Venetz / Neue OZ (Bild: Adrian Venetz (Neue OZ))
Bild: Adrian Venetz
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Vom Schuh bis zum Hut: «Es muss einfach stimmen» ve. «Schuhe, Hut und Gurt sind aus Texas – und die Ohrringe auch», sagt Ramona Odermatt aus Ennetmoos. Bereits zweimal war die 24-Jährige im texanischen Kerrville. Auch ihre Familiengeschichte führt in die USA: Die Schwester ihres Grossvaters ist vor langer Zeit dorthin ausgewandert. Besonders stolz ist die passionierte Reiterin auf ihre Stiefel. Etwa zehn verschiedene Läden hat sie in Texas abgeklappert, bis sie endlich ein passendes Paar gefunden hat. «Ich sah sie und wusste gleich: Die sind es.» Für die richtige Schuhpflege braucht es nur eines: Lederfett. (Bild: Adrian Venetz)
Stammgäste am Open Air auf Klewenalp sind Tom und Daniela Marty aus Stans. Beide sind Mitglieder bei den «Happy Line Dancers» aus Stans. Die passende Garderobe ist ihnen wichtig: «Alles an uns ist Handarbeit», sagt Tom Marty und zeigt stolz auf seine «Chaps» – eine Art offene Lederhose, die über den Jeans getragen wird. «Es ist sicher nicht ein billiges Hobby, aber was man mal hat, das hat man.» Country ist übrigens nicht gleich Country: «Wir bezeichnen unseren Stil als ‹Old-West› – passend zu den Südstaatenjahren zwischen 1880 und 1910.» (Bild: Adrian Venetz)
Wenn sich Rolf Fritschi aus Eiken (AG) sein Country-Outfit zusammenstellt, dann muss «einfach das Gesamtbild stimmen». Vier Dinge gehören dazu: Boots (Stiefel), Jeans, Hemd und Hut. Eine eigene Wissenschaft ist die Krümmung des Huts: «Jeder lässt ihn so biegen, wie er es am liebsten mag.» Seine Garderobe stammt ebenfalls aus den USA, genauer aus Nashville, der Hauptstadt des Bundesstaats Tennessee. Als Leadsänger und Gitarrist einer Countryband ist Rolf Fritschi häufig dort anzutreffen: In Nashville findet jährlich ein grosses Country-Festival statt. (Bild: Adrian Venetz)
Der weisse Hut ist ein Markenzeichen von Ruth Gurtner aus Thun. Gekauft hat sie ihn an einem Country-Festival in Interlaken. Strikte Kleiderregeln gibt es für sie nicht: «Ich kombiniere einfach verschiedene Sachen, bis es für mich passt», meint die 58-jährige Pflegefachfrau lachend. Auf der Klewenalp hatte sie sogar selbst einen Auftritt: Sie ist nämlich Mitglied bei der Gruppe Rodeo Line Dancer Berner Oberland. «Jeden Donnerstag gehe ich in den Kurs. Mir tut das richtig gut.» Sie sei schon immer ein Country-Fan gewesen, in die Szene sei sie «eher aus Zufall reingerutscht». (Bild: Adrian Venetz)
An Monika Schöpfer aus Werthenstein führt am Open Air auf Klewenalp kein Weg vorbei. Sie verwöhnt nämlich gleich beim Eingang aufs Festgelände die Gäste mit einem Cowboy-Coffee. In ihrem Leben dreht sich alles ums Thema Country. Gemeinsam mit ihrem Mann hält sie Texas-Longhorn-Kühe auf ihrem Hof in Luzern. Ihre Kleider – sie nennt es «Ranger-Style» – näht sie sich selbst. «Mich fasziniert die Geschichte der Südstaaten und der Siedler.» Das Country-Leben sei geprägt von Einfachheit. «Für mich bedeutet es Ruhe, ein Ausbruch aus der Hektik.» (Bild: Adrian Venetz)
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Bild: Roger Zbinden
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Alpenrock (Bild: Roger Zbinden)
Alpenrock (Bild: Roger Zbinden)
Alpenrock (Bild: Roger Zbinden)
Alpenrock (Bild: Roger Zbinden)
Alpenrock (Bild: Roger Zbinden)
Alpenrock (Bild: Roger Zbinden)
67 Bilder

Country-Fans lassen es auf Klewenalp krachen

Wetter wurde immer besser

«Müde, aber happy», zeigte sich OK-Präsident Sepp Odermatt gestern Abend nach Abschluss des Open Air. Insgesamt zählten die Organisatoren 7500 Besucher. Am meisten Leute hatte es am Country-Samstag mit 2500 Eintritten. Der kalte und völlig verregnete Donnerstag «hat uns schon einige Besucher gekostet», so Odermatt. Dann aber wurde das Wetter zusehends besser. Freude bereitete ihm vor allem der Freitag: «Mit der neuen Sparte Alpenrock und Franz Arnold als Lokalmatador haben wir den Nagel voll auf den Kopf getroffen.»

Weitere Bilder des Country Open Air vom Samstag: www.nidwaldnerzeitung.ch/bilder

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