Komitee in Stans plant Schlussspurt für die Konzernverantwortungsinitiative

Die Stimmberechtigten sollen sich nicht von Falschmeldungen verunsichern lassen, sagt das Lokalkomitee Stans: Deshalb wirbt es jetzt mit viel Präsenz für die Konzernverantwortungsinitiative.

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Die Initiative fordert etwas, das selbstverständlich sei: Das Lokalkomitee Stans setzt sich deshalb für die Annahme ein.

Die Initiative fordert etwas, das selbstverständlich sei: Das Lokalkomitee Stans setzt sich deshalb für die Annahme ein.

Bild: PD

(mah) Die Abstimmungsunterlagen für den 29. November sind jetzt bei den Stimmberechtigten eingetroffen. Nun will das Lokalkomitee Stans, das sich für die Annahme der Konzernverantwortungsiniative einsetzt, noch einmal mit Stand-Flyeraktionen präsent sein: Die Stimmberechtigten sollen sich nicht von Falschmeldungen der Konzernlobby verunsichern lassen, heisst es in der Medienmitteilung des Komitees. «Für viele Menschen in Stans ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Konzerne wie Glencore dafür geradestehen sollen, wenn sie Kinder mit Schwermetallen vergiften oder ganze Landstriche zerstören», sagt Verena Zemp vom Lokalkomitee.

Die Konzernverantwortungsinitiative, über welche am 29. November abgestimmt wird, wurde vom ehemaligen FDP-Ständerat und Staatsanwalt Dick Marty zusammen mit einer breiten Koalition von 130 Menschenrechts- und Umweltorganisationen lanciert. Die breite Unterstützung der Initiative bei Unternehmerinnen und Unternehmern und Politikerinnen und Politiker von SP, Grünen, GLP, CVP, BDP, EVP, EDU, FDP und SVP beweise, dass die Initiative eine Selbstverständlichkeit fordere, so das Komitee weiter. Ebenfalls stehen die Schweizer Bischofskonferenz, die evangelisch-reformierte Kirche Schweiz und die Schweizerische Evangelischen Allianz hinter der Initiative.