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Kommandoübergabe bei der Nidwaldner Kantonspolizei

Feierlich wurden am Freitag Pascal Bryner und Jürg von Gunten vereidigt. Von Gunten übernahm das Kommando über die Kantonspolizei von Jürg Wobmann.
Marion Wannemacher
Regierungsrätin Karin Kayser teilt den Führungsstab mit Pralinensäckchen für den neuen Kommandanten Jürg von Gunten (links) und den scheidenden Jürg Wobmann. (Bilder: Marion Wannemacher (Stans, 23. November 2018))

Regierungsrätin Karin Kayser teilt den Führungsstab mit Pralinensäckchen für den neuen Kommandanten Jürg von Gunten (links) und den scheidenden Jürg Wobmann. (Bilder: Marion Wannemacher (Stans, 23. November 2018))

Mit einer bildhaften Ansprache verabschiedeten Regierungsrätin Karin Kayser und Diakon Elmar Rotzer am Freitagnachmittag gemeinsam den scheidenden Nidwaldner Polizeikommandanten Jürg Wobmann und begrüssten Jürg von Gunten als Nachfolger. Zahlreiche Vertreter der Nidwaldner Justiz, von Politik, Militär und Wirtschaft nahmen an der Feier in der Kapuzinerkirche teil. Wobmann und von Gunten bekamen sinnbildlich einen mit Säckchen verzierten Führungsstab überreicht. Karin Kayser klärte am Schluss ihrer Rede auf, dass sich darin je fünf Pralinen mit unterschiedlichen Geschmacksnoten befänden. «Genauso erfahren wir auch unsere Arbeit, süss, zart, kräftig, aromatisch und manchmal auch bitter», sagte sie.

Zu Jörg Wobmann, der als Kripo-Chef zur Luzerner Polizei wechselt, sagte die Regierungsrätin: «Mit berechtigtem Stolz blicke ich heute auf sechs erfolgreiche Jahre zurück. In dieser Zeit hast du dich nicht gescheut, die anstehenden Arbeiten ziel- und lösungsorientiert anzupacken und das Polizeikorps Nidwalden engagiert zu führen.» In seiner Zeit hätten viele Ziele realisiert werden können.

An Jörg von Gunten gerichtet sagte sie: «Du weisst, wie wichtig es ist, die richtigen Leute am rechten Ort zu wissen. Dein Vorhaben, ‹erst mal gut zuhören und zuschauen› ist weise gewählt.» Diakon Elmar Rotzer wünschte dem neuen Nidwaldner Polizeichef: «Möge es dir gelingen, was du dir vorgenommen hast, nämlich Bindeglied zu sein zwischen den jüngeren und den älteren Angehörigen des Korps.»

Sehr guter Eindruck der Arbeit im Nidwaldner Korps

Jürg von Gunten bekundete seine Freude über die neue Aufgabe, das Erscheinen der Gäste und die Bestätigung seines Eindrucks, dass im Nidwaldner Korps «eine sehr gute Arbeit» geleistet werde. Neben internen Neuerungen stehe die Kooperation innerhalb vom Kanton, die noch engere Zusammenarbeit im Polizeikonkordat und dem nationalen Sicherheitsverbund im Vordergrund, sagte von Gunten.

Ebenfalls am Freitag vereidigt: Pascal Bryner.

Ebenfalls am Freitag vereidigt: Pascal Bryner.

Feierlich wurde es, als der neue Polizist, Pascal Bryner und Jürg von Gunten ihren Eid über der Korpsfahne der Kantonspolizei Nidwalden ablegten. Beiden öffnete die Justiz- und Sicherheitsdirektorin Karin Kayser den schon zur Tradition gewordenen roten Polizei-Schirm.

Zuvor hatte sie sich in ihrer Rede mit dem biblischen Gleichnis der Talente befasst. Sie forderte die Polizisten auf, darüber nachzudenken, wie und wo sie ihre Talente einsetzen könnten. «Nutzen und fördern Sie Ihre Fähigkeiten, Ihre Talente zu Gunsten der Sicherheit des Kantons Nidwalden. Die Bevölkerung schätzt die Arbeit unserer Kantonspolizei und ist froh zu wissen, dass Sie für die Sicherheit rund um die Uhr 365 Tage im Jahr im Einsatz sind.»

Für ihn sei der Abschied ein emotionaler Moment, gestand der scheidende Kommandant. «Es war mir eine Ehre, zwölf Jahre mit euch zu arbeiten, dem Kanton Nidwalden zu dienen, sechs Jahre das Kommando der Kantonspolizei zu führen.»

Er dankte seiner obersten Dienstherrin Karin Kayser und unter anderem der Regierung für die Gutheissung des Leistungserweiterungsantrages. Voten einzelner Landräte habe er nicht nachvollziehen können, aber im entscheidenden Augenblick habe man auf den Landrat zählen können.

Lob vom alten Chef für den neuen

Er habe Freude, gerade dem 35-jährigen Jürg von Gunten das Korps anvertrauen zu dürfen, sagte Wobmann und nannte ihn eine «aufstrebende, junge, dynamische Persönlichkeit». Mit einem Wort von Friedrich Schiller meldete er sich ab. «Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.»

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