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KOMMENTAR: Neuer Schub für die Bürgerlichen

Stv. Redaktionsleiter Oliver Mattmann über das Ergebnis der Regierungsratswahlen in Nidwalden.
Redaktor, Mitarbeiter Oliver Mattmann fotografiert am 08. Juli 2014. Redaktion Nidwalden (Bild: Corinne Glanzmann (Neue NZ) (Neue Nidwaldner Zeitung))

Redaktor, Mitarbeiter Oliver Mattmann fotografiert am 08. Juli 2014. Redaktion Nidwalden (Bild: Corinne Glanzmann (Neue NZ) (Neue Nidwaldner Zeitung))

Dem Kanton Nidwalden geht es gut. Mit anderen Worten: So viel kann der Regierungsrat in der jüngsten Vergangenheit nicht falsch gemacht haben. Das hat sich gestern bei den Wahlen gezeigt. Alle fünf Bisherigen schafften die Wiederwahl problemlos und mit deutlichem Vorsprung auf die neuen Kandidaten. Dies ist als Vertrauensbeweis zu werten – nicht nur für die Mandatsträger selber, sondern auch in die bürgerliche Politik generell.

Nun lässt sich darüber streiten, ob Konkordanz im Regierungsrat für die Akzeptanz von politischen Entscheiden noch förderlicher wäre. Zwar trat mit Conrad Wagner ein Grüner an, bei seinem dritten Anlauf allerdings ohne Unterstützung seiner Partei. Wie ist sein persönliches Bestresultat vor diesem Hintergrund zu interpretieren? Eine klare Antwort darauf ist schwierig. Fakt ist: Die Linksparteien, die sich im Landrat so oft missverstanden fühlen und am kürzeren Hebel ziehen, haben es nicht fertiggebracht, einen geeigneten Kandidaten aufzubauen und aufzustellen. Dazu hätten sie freilich genug Zeit gehabt. Der Nichtantritt kommt einem gewissen Armutszeugnis gleich. Oder haben sich Grüne und SP ganz einfach mit der Oppositionsrolle abgefunden?

Den Bürgerlichen kann es natürlich recht sein. Die SVP schaffte es mit Michèle Blöchliger, ihren zweiten Sitz zu verteidigen. Dass die FDP zum Angriff auf einen dritten Sitz geblasen hat, war dennoch nicht abwegig. Dies zeigen auch die Wahlresultate beim Landrat. Hier haben die Liberalen die SVP und auch die CVP überflügelt.


Oliver Mattmann

stv. Redaktionsleiter

oliver.mattmann@nidwaldnerzeitung.ch

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