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Klares Ja zu schnellerem Bau der Wiesenbergstrasse

Der Regierungsrat will die nächsten beiden Bauabschnitte für die Sanierung der Wiesenbergstrasse zusammenlegen. Das soll Zeit und Geld sparen. Der Landrat entscheidet über einen Planungskredit.
Martin Uebelhart
Bauarbeiten währender der ersten Etappe der Sanierung der Wiesenbergstrasse. Bild: PD

Bauarbeiten währender der ersten Etappe der Sanierung der Wiesenbergstrasse. Bild: PD

Während der ersten Bauphase bei der Sanierung der Wiesenbergstrasse konnte der Kanton einige wichtige Erfahrungen sammeln. Die Bauarbeiten des ersten Unterabschnitts sind Ende Oktober 2017 erfolgreich abgeschlossen worden. Die Arbeiten für den nächsten Unterabschnitt heben im vergangenen Monat begonnen 2018.

Um eine effektivere Bauleistung zu erzielen, sollen die Abschnitte 2 und 3 des Sanierungsprojekts zusammengelegt werden. Im ursprünglichen Projekt ist die Instandsetzung der Abschnitte in den Jahren 2021 bis 2030 geplant. Abschnitt 2 erstreckt sich vom Fulplattencheer bis zum Chäppelirank, Abschnitt 3 von dort bis nach Wiesenberg. Beide Abschnitte weisen zusammen eine Länge von 2020 Metern auf.

Der Regierungsrat verspricht sich von der Zusammenlegung der Abschnitte einerseits eine Halbierung der Bauzeit, anderseits sollen auch Einsparungen realisiert werden können. Gleichzeitig werden dann jeweils 3 Millionen Franken pro Jahr verbaut anstatt der 1,5 Millionen, die das ursprüngliche Projekt vorsieht. Die Gesamtkosten der Abschnitte 2 und 3 belaufen sich teuerungsbereinigt auf 17,5 Millionen Franken. Mit den geplanten Einsparungen soll dieser Kredit letztlich maximal 16 Millionen Franken betragen, wie der Regierungsrat in seinem Bericht an den Landrat schreibt.

Einsparungen und zusätzliche Belastungen

Den Einsparungen stünden zusätzliche Belastungen der Investitionsrechnung in den Jahren 2021 bis 2015 sowie der Erfolgsrechnung aufgrund der Abschreibungen gegenüber, hält die Regierung weiter fest. Am 13. Juni entscheidet der Landrat über einen Planungskredit von 1,75 Millionen Franken.

Die Kommission Bau, Planung, Landwirtschaft und Umwelt (BUL) unterstützt den Planungskredit mit 11 zu 0 Stimmen. Sie habe den schlüssigen Ausführungen des Regierungsrats nichts entgegenzusetzen, schreibt sie in ihrem Bericht.

Mit dem gleichen Resultat unterstützt auch die Finanzkommission in ihrem Mitbericht die Vorlage. Sie erachtet die Zusammenlegung der Abschnitte als sinnvoll, da einerseits die Beeinträchtigungen und die Einschränkungen für Anwohner und Betroffene reduziert und anderseits Einsparungen von rund 10 Prozent erzielt werden könnten. Demgegenüber sei aber abzuwägen, ob die Erhöhung der jährlich erforderlichen Mittel auf 3 Millionen Franken verkraftbar sei. Die Finanzkommission weist darauf hin, dass die Situation des Staatshaushaltes nach wie vor angespannt sei und Entlastungen insbesondere im Zusammenhang mit der Steuerreform 2017 erforderlich seien.

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