KOMMUNALE ABSTIMMUNGEN: Neuer Postplatz Buochs erleidet Schiffbruch

Der Postplatz in Buochs bleibt, wie er ist. Mit 64 Prozent Nein-Stimmen erteilten die Stimmberechtigten einer Neugestaltung des Postplatzes eine Abfuhr.

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In Buochs wird der Postplatz nicht neu gestaltet. (Bild: Geri Wyss/Neue NZ)

In Buochs wird der Postplatz nicht neu gestaltet. (Bild: Geri Wyss/Neue NZ)

Mit 1230 Nein- gegen zu 679 Ja-Stimmen verwarfen die Buochser Stimmberechtigten am Sonntag einen Antrag des Gemeinderates. Für 1,422 Millionen Franken hätten der Postplatz neu gestaltet und die Bushaltestellen neue angeordnet werden sollen – nämlich auf beiden Seiten der Strassen. Eine Schutzinsel wäre ebenfalls geplant gewesen.

Des weiteren stimmten die Buochser mit einem Ja-Anteil von 74-Prozent der Zusammenlegung von Schul- und politischer Gemeinden auf den 1. Januar 2014 zu (1400 Ja zu 477 Nein, Stimmbeteiligung 50,6 Prozent).

Ennetmoos: Ja zu Sanierung und Ausbau «Morgenstern»

Das Schulhaus Morgenstern wird saniert und zu einem Schulzentrum ausgebaut. St. Jakob wird als Schulstandort aufgehoben. Die Ennetmooserinnen und Ennetmooser fällten gestern an der Urne einen gewichtigen Grundsatzentscheid in der Schulstandortfrage. Künftig gehen alles Ennetmooser Kindergärtler und Primarschüler im Schulhaus Morgenstern im Ortsteil Allweg zur Schule. Dafür wird das rund 40-jährige Schulhaus für 9,1 Millionen Franken saniert und zu einem Schulhauszentrum ausgebaut (sofern in einem späteren Schritt zum Sanierungskredit zugestimmt wird). Mit fast zwei Drittel sagten die Ennetmooser Ja zur Vorlage des Gemeinderates (481 Ja zu 290 Nein). Die Stimmbeteiligung lag bei 52,3 Prozent. Das Verdikt läutet auch das Ende der Ära mit zwei Standorten ein. Künftig gehen auch die Erst.- und Zweitklässler im «Morgenstern» zur Schule. St. Jakob wird als Schulhaus aufgehoben.

Emmetten: Kindergarten wird erweitert

Die Kindergärtler bekommen mehr Platz. Mit 75,7 Prozent (311 Ja- zu 100-Nein-Stimmen) sagten die Stimmberechtigten gestern Ja zu einem Kredit über 585 000 Franken. Die Stimmbeteiligung lag bei 44,35 Prozent.

Matthias Piazza