Krebspest rafft Hunderte Krebse in Beckenried dahin

Ende Mai lagen Hunderte tote Krebse entlang des Seeufers zwischen Buochs und Beckenried. Die Tiere sind an der Krebspest verendet.

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Am Seeufer zwischen Buochs und Beckenried lagen tote Krebse. Die Ursache: Krebspest.

Am Seeufer zwischen Buochs und Beckenried lagen tote Krebse. Die Ursache: Krebspest.

Bild: Leserfoto Pilatus Today

(sre) Erstmals grassiert in Beckenried und Buochs die Krebspest. Hunderte tote Tiere lagen Ende Mai am Ufer der Nidwaldner Seegemeinden. Dies berichtet das Onlineportal PilatusToday. Die Analyse einer Probe des Zentrums für Fisch und Wildtiermedizin ergab Gewissheit: Es ist die Krebspest.

Bei einem positiven Krebspest-Befund wird der See häufig gesperrt. «Doch bei der Grösse des Vierwaldstättersees ist eine Teilsperrung nicht umsetzbar und kontrollierbar», sagt Fabian Bieri, Amtsvorsteher Jagd und Fischerei in Nidwalden gegenüber PilatusToday. Strömungen im See könnten die Pilzsporen auf den ganzen See verbreiten.

Böötli, Stand-Up-Paddles sowie Anglergerätschaften etwa, sollen deshalb vor und nach dem Kontakt mit Wasser desinfiziert oder trockengerieben werden. So werden Sporen nicht wieder ins Wasser getragen. Für Menschen ist die Krankheit ungefährlich.