Kreisel entschärft einen Unfall-Brennpunkt

Der Landrat hat einem Kreisel in Dallenwil, bei der Einmündung in die Kantonsstrasse, zugestimmt. Ein altes Anliegen wird erfüllt.

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Diese Abzweigung war in Dallenwil schon länger ein Thema. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Diese Abzweigung war in Dallenwil schon länger ein Thema. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Der neue Kreisel kommt bei der Einmündung vom Bahnhof Dallenwil in die Kantonsstrasse Stans-Engelberg zu liegen. Er wird zur heutigen Einfahrt leicht in Richtung Engelberg versetzt. Die Kosten für den neuen Kreisel sind mit 2,1 Millionen Franken veranschlagt. Der Kanton übernimmt rund 1,7 Millionen Franken. Der Rest geht zu Lasten von Dallenwil. Die Gemeindeversammlung hatte ihrem Anteil von 20 Prozent (maximal 420 000 Franken) zugestimmt und somit den Weg frei gemacht für den Kreisel. Die Regierung hatte sich ursprünglich für die günstigere Variante eines T-Knotens ausgesprochen.

Kaum Platz zum Warten

Der Knoten Dallenwil ist einer der unfallträchtigsten im Kanton. Vor allem für die von der Bahnhofstrasse einmündenden Fahrzeuge ist die Situation prekär. Zwischen der Bahnschranke und der Kantonsstrasse hat gerade mal ein Auto Platz. Muss ein Lastwagen warten, steht er teilweise auf den Gleisen. Zudem ist die Sicht durch den Verkehr auf der Einbiegespur aus Richtung Stans eingeschränkt. Auch ist die Sicherheit für die Fussgänger mangelhaft, die zwei Fahrbahnen auf einer Strasse mit 70 km/h Höchstgeschwindigkeit überqueren müssen.

Geri Wyss

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