Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Kreiselprojekt in Büren nimmt Form an

Ein neuer Kreisel und ein neuer Bahnübergang sollen beim Abzweiger Richtung Büren für mehr Verkehrssicherheit sorgen. Inzwischen läuft die Planauflage für das Projekt, das 4 bis 5 Millionen Franken kosten wird.
Philipp Unterschütz
Die T-Kreuzung bei Büren wird durch einen Kreisel ersetzt. (Bild: Corinne Glanzmann, Oberdorf, 4. Juli 2018)

Die T-Kreuzung bei Büren wird durch einen Kreisel ersetzt. (Bild: Corinne Glanzmann, Oberdorf, 4. Juli 2018)

Der Entscheidung des Landrats Ende Mai 2016 für den Planungskredit von 250000 Franken für den Kreisel Büren gingen intensive Diskussionen voraus. Insbesondere am Preis, der zwischen 4 und 5 Millionen Franken liegen dürfte, schieden sich die Geister. Kurz vor der Landratssitzung hatten 140 Personen – die meisten von ihnen wohnten oder arbeiteten in Büren – sich für den Kreisel eingesetzt. Die Bürer Bevölkerung stehe vor einem grossen Problem, wenn der Kreisel nicht gebaut werde, hiess es in einer Petition. Mit dem Auto sei es etwa an einem schönen Wochenende mit viel Reiseverkehr nach und aus Engelberg kaum möglich, in Richtung Dallenwil abzubiegen. Selbst in Richtung Stans warte man teilweise mehrere Minuten.

Diese Sorgen könnten für die Bürer vielleicht bald Geschichte sein. Nachdem der Landrat damals den Planungskredit genehmigte und dem Kanton damit den Auftrag zur Planung gab, ist das Ausführungsprojekt nun bis am 3. August öffentlich aufgelegt. Die Unterlagen können bei der Gemeindeverwaltung Oberdorf und bei der Baudirektion Nidwalden eingesehen werden.

Bypass soll Rückstaus verhindern

Das Projekt sieht vor, den bisherigen T-Knoten in Büren durch einen vierarmigen Kreisel mit einem Aussendurchmesser von 34 Metern zu ersetzen. Zum Kreisel gehört auch ein neuer, voll ausgebauter Bahnübergang über die Strecke der Zentralbahn bei der alten Haltestelle. Um den optimalen Verkehrsfluss zu sichern, wird beim Kreisel bis zum Bahnübergang ein Bypass gebaut. «Der Bypass verhindert, dass beim Bahnübergang ein Rückstau auf die Kantonsstrasse oder in den Kreisel entsteht», erklärt Kantonsingenieurin Stephanie von Samson. Man habe die Länge des Bypass aufgrund von Verkehrszahlen berechnet.

Der bisherige Bahnübergang Allmend wird im Rahmen des Projekts rückgebaut, der Einmünder renaturiert und die Dallenwilerstrasse bis zum neuen Bahnübergang von 6 auf 4,5 Meter Breite verschmälert. Mit dem Kreisel und dem Bahnübergang wird somit ein neuer und direkter Anschluss über die Stettlistrasse in das Wohn-, Gewerbe- und Industriegebiet Brandboden geschaffen. Die Gemeinde Dallenwil hätte bei Bedarf auch die Möglichkeit, auf das Verkehrsaufkommen der Stettlistrasse mit verkehrsberuhigenden Massnahmen positiv einzuwirken, sagt Stephanie von Samson. Mit der Verschmälerung der Dallenwilerstrasse wird Land zurückgewonnen. Diese Fläche, wie auch die Restflächen des ehemaligen Bahnüberganges Allmend und der früheren Haltestelle Büren werden renaturiert und später landwirtschaftlich genutzt. «Wir haben im ganzen Projekt versucht, den Landverbrauch so gering wie möglich zu halten», betont Stephanie von Samson. Im Sinn des Natur- und Landschaftsschutzes sollen zudem entlang der Bürenstrasse eine Reihe Nussbäume gepflanzt werden.

Bestandteil des Projekts sind auch die Veloverbindungen Büren-Stans und Büren-Dallenwil. Durch Querungshilfen werden sichere Überquerungen der Kantonsstrasse ermöglicht. «Das Projekt wird die Verkehrssicherheit auch für Fussgänger und Velofahrer verbessern», meint Kantonsingenieurin von Samson dazu.

Der Knoten Büren gehört als Langsamverkehrsmassnahme zum Agglomerationsprogramm. Der Bund leistet an die Kosten einen Beitrag von rund 300'000 Franken. Nach der Planauflage und den allfällig nötigen Einigungsverhandlungen rechnet die Baudirektion noch im Herbst mit dem Entscheid des Landrats. Bis im Jahr 2020 soll das Projekt realisiert sein.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.