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Kreisel Schürmatt: Nun ist der Landrat am Zug

Das Projekt war schon länger in der Pipeline. Am Mittwoch entscheidet der Landrat über einen 3,5-Millionen-Franken-Kredit, um die Sicherheit durch einen neuen Kreisel und einen Strassenausbau zu verbessern.
Philipp Unterschütz
Der Kanton will bei der Einmündung der Bürgenstockstrasse in die Stanserstrasse einen Kreisel bauen. (Bild: Matthias Piazza, Stansstad, 5. Januar 2017)

Der Kanton will bei der Einmündung der Bürgenstockstrasse in die Stanserstrasse einen Kreisel bauen. (Bild: Matthias Piazza, Stansstad, 5. Januar 2017)

Regelmässige Überlastungen und Rückstaus mit Wartezeiten zeigen immer wieder, dass beim Knoten Schürmatt in Stansstad Handlungsbedarf herrscht. Auch mit der Sicherheit ist es nicht zum Besten gestellt, immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen. Am kommenden Mittwoch soll der Landrat nun die Weichen zu einer Verbesserung der Situation stellen. Auf der Traktandenliste steht die Genehmigung des Projekts, das den Bau eines neuen Kreisels Schürmatt und einen Ausbau der Bürgenstockstrasse bis zur Steigung Sommerweid vorsieht. Dafür hat die Regierung beim Landrat einen Kredit für Planung und Umsetzung von 3,5 Millionen Franken beantragt.

Die beiden vorberatenden Kommissionen haben sich ohne Enthaltungen einstimmig hinter das Geschäft gestellt. Die Kommission für Bau, Planung, Landwirtschaft und Umwelt (BUL) unterstützt das Vorhaben, weil sie «das sorgfältig erarbeitete generelle Projekt und die regierungsrätlichen Ausführungen dazu sehr gut nachvollziehen kann». Auch die Finanzkommission beurteilt das Projekt in ihrem Bericht an den Landrat als sehr gut. Man erachte «die Kosten als angemessen und den vorgesehenen Kostenteiler als richtig».

Gepflästerter Innenring bietet zusätzlichen Raum

Mit dem Bau eines neuen Kreisels Schürmatt soll die Verkehrszunahme – verursacht nicht zuletzt auch durch das Bürgenstock Resort – bewältigt werden. Auch die neue Wohnüberbauung Schürmatt der Eberli Generalunternehmung mit über 80 Wohnungen soll über einen Arm des neuen Kreisels erschlossen werden.

Der Kreisel weist laut technischem Bericht einen Aussendurchmesser von 32 Metern auf. Die Fahrbahn im Kreisel ist 5,5 Meter breit und der drei Meter breite gepflästerte Innenring bietet schweren Fahrzeugen zusätzlichen Bewegungsraum. Die Mittelinsel mit einem Radius von 7,5 Metern wird erhöht gestaltet, um die Erkennbarkeit zu verbessern. Für den Kreisel ist ein Landerwerb von 259 Quadratmetern nötig. Von den gesamten Baukosten des Projekts entfallen 1,85 Millionen Franken auf den Kreisel Schürmatt. Vorgesehen ist ein Kostenteiler von 60 Prozent Kanton, 20 Prozent Gemeinde Stansstad und 20 Prozent Dritte (Überbauung Schürmatt, Eberli).

Bürgenstockstrasse zu schmal zum Kreuzen

Ein weiterer Teil des Projekts umfasst die Bürgenstockstrasse. Auch dort bestehen erhebliche Leistungs- und Sicherheitsdefizite. Die heutige Fahrbahnbreite von fünf Metern ist zu schmal, wenn sich beispielsweise Lastwagen und Postautos begegnen. So kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen bei Kreuzungsmanövern über die Trottoirs. Die Fahrbahn soll deshalb auf 6,1 Meter verbreitert werden.

Die Bushaltestellen werden als Fahrbahnhaltestellen ausgestaltet, sodass ein wartender Bus nicht überholt werden kann. Wie es im technischen Bericht heisst, soll dadurch der Fahrfluss auf der Bürgenstockstrasse bewusst eingeschränkt werden. Die Querung der Bürgenstockstrasse wird mit Fussgängerstreifen beim Denner und bei der Bushaltestelle sichergestellt.

Für den Ausbau der Strasse ist ein Landerwerb von 555 Quadratmetern nötig. Die Baukosten dieses Projektteils belaufen sich auf 1,65 Millionen Franken. Davon entfallen 72,5 Prozent auf den Kanton und 27,5 Prozent auf die Gemeinde Stansstad.

Während der Auflagefrist von Mai bis Juni 2018 gingen beim Amt für Mobilität zwei Einsprachen gegen das Projekt ein. Laut Regierung konnten die Einwände teilweise gutgeheissen, respektive nach einer Einigung als erledigt abgeschrieben werden.

Vorausgesetzt der Landrat stimmt dem Projekt und dem Kredit von 3,5 Millionen Franken zu, sollen die Bauarbeiten voraussichtlich im November 2019 beginnen, im Juni 2021 ist die Inbetriebnahme geplant.

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