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KRIMINALSTATISTIK: Vermehrt häusliche Gewalt in Nidwalden

Im Jahr 2013 wurden im Kanton Nidwalden im Vergleich zum Vorjahr drei Prozent weniger Straftaten verübt. Zudem stieg die Aufklärungsquote bei Widerhandlungen gegen das Strafgesetzbuch von 29 auf 40 Prozent.
Im Kanton Nidwalden ereigneten sich 2013 mehr Fälle von häuslicher Gewalt. (Symbolbild) (Bild: Archiv Keystone)

Im Kanton Nidwalden ereigneten sich 2013 mehr Fälle von häuslicher Gewalt. (Symbolbild) (Bild: Archiv Keystone)

Gesamthaft wurden 2013 in Nidwalden 1573 Straftaten angezeigt, wovon nach eigenen Angaben 798 aufgeklärt wurden. 1257 entfielen in den Bereich des Strafgesetzbuches (StGB). Unter anderem dank Aufklärungen von Seriendelikten konnte eine Aufklärungsquote von 40 Prozent erreicht werden.

Rund 70 Prozent der registrierten Strafgesetzbuch-Delikten machten Straftaten gegen das Vermögen aus. Pro tausend Einwohner waren im Kanton Nidwalden rund 30 Tatbestände im StGB-Bereich zu verzeichnen – der schweizweite Durchschnitt lag 2012 bei 79.

117 Fahrzeuge gestohlen

Erneut musste 2013 kein vorsätzliches Tötungsdelikt verzeichnet werden. Gesamthaft wurden 16 Delikte wegen Körperverletzung registriert (2012: 11), die Tätlichkeiten verblieben mit 31 Tatbeständen auf konstantem Niveau. In Nidwalden entfielen 355 der Straftaten auf Diebstähle, insgesamt wurde 158 Mal eingebrochen. Weiter wurden 117 Fahrzeuge gestohlen und 111 Sachbeschädigungen verzeichnet.

Mehr als ein Viertel zugenommen haben Delikte gegen die Freiheit. Diese haben um 44 auf total 216 Delikte zugenommen. Einen noch höheren Anstieg war bei Delikten gegen die öffentliche Gewalt von 13 auf total 17 verzeichnet worden. Auch im Bereich der häuslichen Gewalt haben die Straftaten zugenommen – dies von 48 auf 62.

Von den 232 Beschuldigten besitzen etwas mehr als die Hälfte (128) das Schweizer Bürgerrecht. Bei den restlichen 104 handelt es sich um Personen mit einem Aufenthaltsstatus, Touristen oder solche mit illegalem Aufenthalt.

pd/chg

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