LÄRMSCHUTZ: Bund und Gemeinden suchen Konsens

Runder Tisch im Streit um die Lärmschutzsanierung auf dem Nidwaldner A-2-Abschnitt: Eine Einigung scheint sich abzuzeichnen.

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Autobahnausfahrt A2 in Stans Süd. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Autobahnausfahrt A2 in Stans Süd. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Es regt sich seit längerem Widerstand gegen die Lärmschutz-Sanierung des Bundes entlang des Nidwaldner Autobahnabschnittes. Streitpunkt ist vor allem der Belag. Nach den Wünschen der Gemeinden müsste ein Flüsterbelag eingebaut werden. Nur dieser biete einen wirksamen Lärmschutz, sind die Gemeinden überzeugt.

Das Bundesamt für Strassen (Astra) sieht einen Lärm reduzierenden Belag vor. «Dieser hat in der Tat nicht dieselbe Dämpfungswirkung wie der Flüsterbelag, aber auch eine sehr hohe», sagt Astra-Mediensprecherin Esther Widmer. «Zudem ist unser Belag wesentlich günstiger.»

Das Astra lud nun die betroffenen Gemeinden an den runden Tisch ein. «Gemeinsam werden wir versuchen, in Sachen Lärmschutzsanierung auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen», sagt Widmer. Im Klartext: Die Gemeinden dürfen ihre Sonderwünsche einbringen, müssen aber die Mehrkosten selber berappen.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.