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LAGERDRAHT: BSV Stans: Handball ist in diesem Handball-Lager Nebensache

Wie ergeht es dem BSV Stans in Lenzburg? Unsere Reporterin hat das Lager besucht - und war erstaunt.
Mit Teamwork durch das Labyrinth: Beim BSV Stans meistert man zusammen jede Herausforderung. (Bild: Elisabeth Portmann (Lenzburg, 25. Juli 2017))

Mit Teamwork durch das Labyrinth: Beim BSV Stans meistert man zusammen jede Herausforderung. (Bild: Elisabeth Portmann (Lenzburg, 25. Juli 2017))

Bogenschiessen, Korkenwerfen, Büchsenschiessen, auf ein Tor zielen und um «Töggeli» rennen: Das sind die Aufgaben, die in dieser Runde absolviert werden müssen. Während der ganzen Woche in Lenzburg sind die Kinder und Jugendlichen des BSV Stans in fünf Gruppen eingeteilt. In dieser Zusammensetzung sammeln sie gemeinsam bei solchen Spielen und Übungen Punkte. Jeden Abend können sie diese in ein «Kässeli» geben. Ende Woche werden alle Punkte zusammengezählt – und die Gewinner erhalten einen Preis.

Das klingt zwar sehr simpel und nach gewöhnlichem Lageralltag, überraschenderweise sind die Spielvarianten aber jeweils völlig unterschiedlich. Denn diese drehen sich nicht etwa – wie man es bei einem Handballklub erwarten würde – nur um Handball. Das gefällt den 34 Teilnehmern, die zwischen neun und 14 Jahre alt sind, besonders. «Wären es nur Handballübungen, dann wäre das Lager langweilig», findet etwa Nicola (14). Trotzdem gebe es auch spezifische Handballübungen. Als reines Trainingslager möchten es jedoch weder die Leiter noch die Teilnehmer bezeichnen. «Es geht mehr darum, den Kindern etwas zu bieten, das ihnen gefällt», erklärt Leiter Urs Wagner.

Ehemalige sind im Lager willkommen

Dass das sechstägige Lager der Stanser kein eigentliches Handball-Trainingslager ist, hat auch andere Vorteile: «Viele, die nicht mehr im Handballverein sind, kommen immer noch mit ins Lager», schwärmt die 14-jährige Nina. «So sieht man sich trotzdem noch», fügt sie an. Ausserdem seien die verschiedenen Aktivitäten motivierend. «Auch wenn man eine Übung nicht so gut kann, weiss man, dass am nächsten Tag etwas Neues ansteht, das einem vielleicht besser liegt», erklärt Nicola.

Der Lagerplatz schein perfekt zu liegen. Er bietet Ausblick auf das Schloss Lenzburg, eine Spielwiese, eine grosse Küche und eine Turnhalle. Einzig der harte Hallenboden macht den Teilnehmern zu schaffen. Das mache aber weiter nichts, versichert Urs Wagner: «Die Kinder sind hart im Nehmen.» Es sei für die Lagerleitung wichtig gewesen, dass ihnen die Turnhalle rund um die Uhr zur Verfügung steht. «Die Kinder sollen sich auch am Abend noch kurz austoben können.»

Bei all diesen Sportaktivitäten braucht es natürlich viel Energie und dementsprechend gutes Essen. Dafür ist das eingespielte Küchenteam zuständig, das jeden Tag «sehr leckere» Mahlzeiten hinzaubert, wie die Teilnehmer erzählen. Nach unserem Besuch konnten sich die Kinder noch auf eine besondere Überraschung freuen: Die mitgebrachten Nussschnecken der Confiserie Bachmann und Ramseier-Apfelschorle haben ihnen den Abend versüsst.

Jessica Bamford

jessica.bamford@luzernerzeitung.ch

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