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Landeskirche Nidwalden plant modernen Auftritt an der Iheimisch 2019

Der grosse Kirchenrat genehmigte das Budget für das kommende Jahr. Vom Gesamtergebnis fliessen 960'000 bis 980'000 Franken in den Finanzausgleich. Dazu ist ein Griff in die Reserven notwendig.
Richard Greuter
Vor ihrer ersten Sitzung bespricht die neue Präsidentin Monika Rebhan Blättler einige Details mit Daniel Amstad, Geschäftsleiter und Sekretär der Landeskirche. (Bild: Richard Greuter (4. Dezember 2018))

Vor ihrer ersten Sitzung bespricht die neue Präsidentin Monika Rebhan Blättler einige Details mit Daniel Amstad, Geschäftsleiter und Sekretär der Landeskirche. (Bild: Richard Greuter (4. Dezember 2018))

An der Sitzung des grossen Kirchenrates der römisch-katholischen Landeskirche befassten sich die Räte mit dem Budget des Kleinen Kirchenrates für das nächste Jahr. Für Monika Rebhan Blättler, die im vergangenen September als Präsidentin der Landeskirche gewählt wurde, war es die erste Sitzung.

In seinem Budget rechnet der finanzverantwortliche Kirchenrat Markus Luther mit einem Plus von 997'784 Franken, dies bei einem Gesamtaufwand von 2,5 Millionen Franken. Damit dieser Betrag zustande kam, musste Luther rund 210'000 Franken aus den Finanzpolitischen Reserven entnehmen. Gesetzlich sind maximal 10 Prozent des Steuerertrages erlaubt. Derzeit sind noch rund 400'000 Franken in diesem Reservekonto.

Das erklärte Ziel des Kleinen Kirchenrates ist es, die Finanzpolitischen Reserven auf das Jahresergebnis (2,2 Millionen Franken) aufzustocken. Insgesamt 960'000 bis 980'000 Franken fliessen in den Finanzausgleich und kommen finanziell schwächeren Kirch- und Kapellgemeinden zugute. Grund für den Griff in die Reserven sind einige Mehrausgaben. Unter anderem sind knapp 12'000 Franken für wichtige Aus- und Weiterbildungen des Kirch- und Verwaltungspersonal vorgesehen. Um die gesteigerten Informatikkosten (Ausbau Server und Softwarelizenzen) abzudecken, ist ein Betrag von 16'000 Franken (plus 6000) vorgesehen. Um jährlich 10 Prozent höher sind auch die Beiträge an die römisch-katholische Zentralkonferenz. Für das nächste Jahr betragen sie knapp 159'000 Franken.

Filmteam ist in den Pfarreien unterwegs

Insgesamt 30'000 Franken budgetiert der Kleine Kirchenrat für die Iheimisch 2019. Mit einem Gesamtbetrag von 40000 Franken ist ein gemeinsamer Auftritt mit der evangelisch-reformierten Kirche Nidwalden geplant. Wie Präsidentin Monika Rebhan Blättler auf Anfrage eines Kirchenrates informierte, soll die Kirche an der kantonalen Erlebnis- und Gewerbeausstellung frisch daher kommen. Seit April ist ein Filmteam bei verschiedenen Nidwaldner Pfarreien unterwegs.

Geplant ist eine kurze Filmsequenz, in welcher man in einem Blickwinkel von 360 Grad in verschiedene interessante Tätigkeiten der Kirche eintauchen kann. Schliesslich solle mit dem Motto «Auch da ist Kirche drin» Jung und Alt gleichermassen angesprochen werden, sagte Rebhan Blättler.

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