LANDRAT: Das Energiegesetz nimmt die Hürde

Den Grünen und der SP geht das Energigesetz zu wenig weit. Die Mehrheit des Landrats stand am Mittwoch aber auf Seiten der Regierung.

Drucken
Teilen
Der Nidwaldner Umweltdirektor Ueli Amstad – hier im Juli 2008. (Archivbild Kurt Liembd/Neue NZ)

Der Nidwaldner Umweltdirektor Ueli Amstad – hier im Juli 2008. (Archivbild Kurt Liembd/Neue NZ)

Das neue Nidwaldner Energiegesetz ist am Mittwoch im Parlament in erster Lesung gutgeheissen worden. Der Entwurf zum Energiegesetz beinhaltet unter anderem, dass bei Neubauten künftig so gebaut werden muss, dass für deren Beheizung pro Quadratmeter im Jahr nicht mehr als rund 4,8 Liter Heizöl verbraucht werden. «Dadurch wird der Energieaufwand um knapp die Hälfte reduziert», hielt Umweltdirektor Ueli Amstad fest. Denn der bestehende Wert liege bei 9 Litern. «Mit der Reduktion liegen wir im Bereich der bis 2007 geltenden Minergie-Anforderungen», so Amstad.

Den Grünen und der SP reichte dies aber nicht. Sie verlangten, dass der Kanton «weitere, unumstrittene Trends im Energiebereich bereits jetzt im Gesetz aufnimmt», so Conrad Wagner (Grüne, Stans). Die Anträge der Ratslinken wurden jedoch alle abgelehnt.

Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.