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LANDRAT: Grünes Licht für Sanierung der Wiesenbergstrasse

In Nidwalden kann die Strasse Richtung Wiesenberg saniert werden. Der Landrat hat am Mittwoch mit 57 zu 0 Stimmen der ersten Etappe zugestimmt und sich dabei gegen eine Kürzung des von der Regierung beantragten Kredites von 6,55 Millionen Franken ausgesprochen.
Wird saniert: Wiesenbergstrasse. (Archivbild Corinne Glanzmann)

Wird saniert: Wiesenbergstrasse. (Archivbild Corinne Glanzmann)

Die Wiesenbergstrasse soll in vier Etappen zwischen der Lourdesgrotte und der Abzweigung Wirzweli saniert werden. Die Kantonsstrasse soll dabei als nicht wintersichere Strasse realisiert werden, auf der maximal 32 Tonnen schwere Lastwagen fahren dürfen. Die Strasse soll vor allem den Anwohnern zur Verfügung stehen. Das Ausflugsgebiet ist mit zwei Seilbahnen erschlossen.

Der Regierungsrat beantragte dem Landrat, für die erste Sanierungsetappe für den Abschnitt Lourdesgrotte bis Fulplattencheer 6,55 Millionen Franken zu sprechen. Der Baukommission war dies zu teuer.

Weniger Ausweichstellen?

Die Kommission beantragte dem Parlament, den Kredit um 0,63 Millionen Franken auf 5,92 Millionen Franken zu kürzen. Die Kommission wollte die einspurige Strasse mit weniger Ausweichstellen versehen, um die Kosten zu reduzieren und um die Strasse für Ausflügler nicht zu attraktiv zu machen.

Rochus Odermatt (SP/Grüne) stimmte dem zu. Die Strasse solle nicht den Sonntagsfahrern zur Verfügung stehen, für die Touristen gebe es die Seilbahnen. Tobias Käslin (FDP) sagte, eine Reduktion der Zahl der Ausweichstellen sei angebracht, denn mit der ersten Sanierungsetappe werde auch der Standard für die folgenden Abschnitte gelegt.

Dem wurde entgegengehalten, dass die Personenwagen schon heute auf der Strasse kreuzen könnten und diese durch Ausweichstellen somit nicht wirklich attraktiver werde. Markus Walker (SVP) verwies auch auf die Mehrkosten, die durch das Weglassen von Ausweichstellen für die künftigen Sanierungsetappen entstehen könnten.

Nicht genügend Informationen

Die CVP forderte eine überarbeitete Vorlage und beantragte Rückweisung. Josef Bucher (CVP) sagte, er brauche weitere Informationen, um mit gutem Gewissen der Vorlage zustimmen zu können.

Verschiedene Voten offenbarten ein Misstrauen, das teilweise gegenüber dem Baudirektor und dem Kantonsingenieur vorhanden ist. Diese würden nicht offen informieren, hiess es.

Baudirektor Hans Wicki verwahrte sich gegen die Vorwürfe. "Das Bauen ist teuer in der Schweiz", sagte er. Die Vorlage des Regierungsrates sei die günstigste Version für ein Projekt, das 70 Jahre halten solle.

Der Landrat lehnte den Rückweisungsantrag mit 44 zu 11 Stimmen ab. Mit 40 zu 18 Stimmte sprach er sich gegen eine abgespeckte Sanierungsvariante, wie sie die Baukommission vorgeschlagen hatte, aus. (sda)

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