LANDRAT: Grundsätzliches Ja zu neuen Radwegen

In Nidwalden sollen in den nächsten Jahren zehn Kilometer kantonale Rad­wege realisiert werden. Dies sieht das revidierte Radwegkonzept vor, das der Landrat am Mittwoch mit 41 zu 6 Stimmen genehmigt hat.

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Velofahrerin auf der Engelbergerstrasse in Stans. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Velofahrerin auf der Engelbergerstrasse in Stans. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Baudirektorin Lisbeth Gabriel erklärte, das Konzept bestimme einzig die Linien­führung der Radwege. Mit einem Ja zur Vorlage genehmige das Parlament noch kein konkretes Projekt.

Das geltende Radwegkonzept stammt aus dem Jahre 1983. Es wurde zwei Mal teilrevidiert. Von diesem Konzept seien bereits 40 Kilometer realisiert worden, lobte Susann Trüssel (FDP). Auch Paul Achermann (CVP) zeigte sich mit dem Konzept zufrieden.

Alois Niederberger (SVP) sagte, seine Fraktion unterstütze das Konzept, weil es zur Sicherheit der Radfahrenden beitrage. Norbert Furrer (DN) begrüsste zwar das Konzept, fand aber, dass das Engagement für das Velo grösser sein könnte.

Viel zu diskutieren gaben die kantonale Radwege im Raum Stans, respektive ihre Anbindung an das lokale Radwegnetz. Bis auf eine Ausnahme folgte der Landrat immer den Anträgen der Regierung.

Umstritten war auch zwischen Wil und Dallenwil eine mögliche Verbindung entlang der Kantonsstrasse, die vor allem den Pendlern zugute käme, und den eher touristischen Weg auf dem Aawasserdamm ergänzen könnte. Der Rat entschied mit 24 zu 19 Stimmen, dass das Projekt nicht aus dem Konzept gestrichen wird.

sda