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Der Nidwaldner Landrat ist älter und weiblicher

Das Durchschnittsalter der Landräte hat den höchsten Wert seit 1982 erreicht. Die treusten Wähler hat die SVP.
Martin Uebelhart
Die erste Landratssitzung mit den Neugewählten am 27. Juni in Stans. (Bild: Corinne Glanzmann)

Die erste Landratssitzung mit den Neugewählten am 27. Juni in Stans. (Bild: Corinne Glanzmann)

Der im Frühling neu gewählte Landrat ist ein Jahr älter als jener von 2014. Mit 50,7 Jahren hat das Durchschnittsalter den höchsten Wert seit 1982 erreicht. So weit zurück schlüsselt die Staatskanzlei die Altersstruktur in der kürzlich veröffentlichten statistischen Auswertung auf. Während etwa die Zahl der 41- bis 45-jährigen Parlamentsmitglieder im Vergleich zu 2014 von 9 auf 5 zurückging, sitzen nun mit 8 doppelt so viele 61-Jährige und ältere Personen im Rat.

13 Frauen sind in den Landrat gewählt worden. Das entspricht 22 Prozent der 60 Sitze. Bei den Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl im März lag die Zahl der Frauen mit 30,4 Prozent oder 48 von insgesamt 158 höher. Zu Beginn der vorangegangenen Legislatur lag der Frauenanteil der Gewählten bei 15 Prozent.

Mehr Landwirte im Landrat

19 Landrätinnen und Landräte weist die Statistik als Selbstständigerwerbende aus. Abgesehen von 1990, als ebenfalls 19 Selbstständige im Parlament sassen, ist das der tiefste Wert seit 1978. Landwirte zählt die Statistik 6, 2014 waren es 5, 2010 deren 4. 34 Unselbstständigerwerbende sind im Landrat. Dies meisten davon werden in der Statistik unter «Technische Fachkräfte/Sachbearbeiter» (11) und «Geschäftsführer/oberes Kader» (10) geführt. Auf sie folgen gewerbliche (6) und soziale (5) Berufe. Zwei Parlamentarier sind bei öffentlichen Unternehmen beschäftigt, vier Mitglieder sind pensioniert.

Die «treusten» Wähler hat die SVP. 62 Prozent der Wahlzettel wurden unverändert eingeworfen. Bei der CVP lag dieser Wert bei 45,8 Prozent, bei der FDP bei 45,4 und bei den Grünen bei 47,4 Prozent.

Deutlich mehr ungültige Wahlzettel

Beim Panaschieren zwischen den Listen erhielt die SVP von anderen Parteien 613 Stimmen weniger als sie selbst an andere Parteien abgab. Das entspricht 2,34 Prozent aller Listenstimmen. Alle anderen Parteien erzielten Panaschiergewinne. 71 waren es bei der CVP (0,27 Prozent der Listenstimmen), 171 (0,56 Prozent) bei der FDP, 389 (2,41 Prozent) bei den Grünen und 173 (2,63 Prozent) bei der SP/Juso.

Die Stimmbeteiligung lag bei 54,92 Prozent. Am höchsten lag sie mit jeweils über 60 Prozent in Beckenried, Dallenwil, Oberdorf und Wolfenschiessen. Bei den Wahlen 2014 ging ziemlich genau die Hälfte der Stimmberechtigten an die Urne. Damals waren 395 Wahlzettel ungültig. 2018 waren es mit 560 deutlich mehr. Weitaus am meisten waren mehrere Wahlzettel in einem Couvert enthalten. Die Stimmberechtigten hätten in der Regel veränderte Wahlzettel verschiedener Parteien zusammen eingelegt, schreibt die Staatskanzlei. 87 Wahlcouverts waren ungültig, weil der Stimmrechtsausweis keine Unterschrift aufwies.

Frauen im Nidwaldner Landrat

Jahr Anzahl
2018 13
2014 9
2010 10
2006 11
2002 11
1998 15
1994 13
1990 8
1986 3
1982 3

Durchschnittsalter der Nidwaldner Landräte

Jahr Alter
2018 50,7
2014 49,2
2010 49,3
2006 50
2002 47,7
1998 48,1
1994 46,9
1990 46,5
1986 47,9
1982 46,9

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