Landrat: Ja zur Aufhebung des PHZ-Konkordates

Der Nidwaldner Landrat hat am Mittwoch mit Bedauern der Aufhebung des PHZ-Konkordates per Ende Juli 2013 zugestimmt. Der Schritt wurde nötig, weil der Kanton Luzern auf dieses Datum hin aus dem Konkordat zur Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz (PHZ) austritt.

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Das Gebäude der PHZ in Luzern. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Das Gebäude der PHZ in Luzern. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die gemeinsam geführte Lehrerausbildung von Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug mit Teilschulen in Luzern, Zug und Goldau wird 2013 zu Ende gehen. Luzern tritt aus dem Konkordat aus, weil es findet, dass die Organisation zu kompliziert und zu wenig effizient sei.

Luzern und Schwyz haben die Aufhebung des Konkordats bereits beschlossen, Uri, Zug und Obwalden werden dies in den nächsten Woche tun. Die Lehrerausbildung an den drei Schulen sei in der Auflösungszeit der PHZ im 2012/13 gewährleistet, sagte Bildungsdirektor Res Schmid.

Mit der Konkordatskündigung verliert Nidwalden seine Mitsprache in der Lehrerausbildung. Lisbeth Amstutz (FDP) sprach von einem bedauerlichen Schritt. Erfreulich sei aber, dass die Lehrerausbildung über die Interkantonale Fachhochschulvereinbarung gesichert bleibe.

Die Kündigung hat für Nidwalden finanzielle Konsequenzen. Weil es sich als Nichtkonkordatskanton weniger stark an den Ausbildungskosten beteiligen muss, spart es jährlich rund eine halbe Million Franken. Zur Zeit studieren 76 Nidwaldnerinnen und Nidwaldner an der PHZ.

sda