LANDRAT: Kantonsdarlehen an den Heizverbund in Stans

Wichtiger Schritt für den Heizverbund untere Kniri in Stans: Mit einem Darlehen finanziert der Kanton das Bauvorhaben mit.

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Das Kniri-Schulhaus soll ebenfalls an den neuen Heizverbund angeschlossen werden. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Das Kniri-Schulhaus soll ebenfalls an den neuen Heizverbund angeschlossen werden. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Auf dem Chilemattli oberhalb des Frauenklosters ist die Zentrale für den Heizverbund untere Kniri geplant. Die Energie für die etwa 80 Bezüger liefert heimisches Holz. Geheizt werden unter anderem das Regierungsgebäude, Rathaus, Wohnheim Nägeligasse und Kniri-Schulhaus. Der Heizverbund soll im Herbst 2011 in Betrieb gehen.

Der Landrat befand am Mittwoch einerseits über einen Objektkredit von 320'000 Franken für Anschlussgebühren und Installationskosten. Zudem steuert der Kanton ein Aktionärs-Darlehen von 500'000 Franken an den Heizverbund untere Kniri bei.

Eine Minderheit der Finanzkommission war mit einem Rückweisungsantrag gescheitert (37 zu 10 Stimmen). Viktor Baumgartner (CVP, Beckenried) hatte kritisiert, dass dem Landrat keine Vergleichszahlen vorlägen. «Es hätte eine Ausschreibung gebraucht. Der Heizverbund müsste ohne Darlehen des Kantons realisierbar sein.»

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.