LANDRAT: Kein Nachtragskredit für das Spital

Der Landrat Nidwalden gewährt dem Kantonsspital für 2008 keinen Nachtragskredit für dringende Investitionen. Er erhöht aber den Investitionsbeitrag für 2009.

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Das Kantonsspital Nidwalden. (Archivbild Beat Christen/Neue NZ)

Das Kantonsspital Nidwalden. (Archivbild Beat Christen/Neue NZ)

Der Landrat lehnte den beantragten Nachtragskredit von 0,5 Millionen Franken für Ultraschallgeräte, Operationstische und Bildverstärker im Verhältnis 3 zu 2 ab. Er erhöhte im Gegenzug die Investitionspauschale für das nächste Jahr. Dies sei transparenter, fand die Mehrheit des Kantonsparlamentes.

Neben der Investitionspauschale erhält das Spital auch eine Unterhaltspauschale und einen Gesamtbeitrag. Der Landrat erhöhte zwar die Investitionspauschale von 1,5 auf 2 Millionen, kürzte aber den Gesamtbeitrag um denselben Betrag auf 13 Millionen Franken. Das Parlament erachtete diese tiefere Summe als ausreichend.

Unbestritten war die Unterhaltspauschale von 1,7 Millionen Franken. Das Spital erhält somit insgesamt für 2009 16,7 Millionen Franken vom Kanton, gleichviel, wie von der Regierung beantragt, aber keinen Nachtragskredit für 2008.

sda