LANDRAT: Konkordat für Urschweizer Kantonstierarzt

Das Nidwaldner Parlament unterstützt einen einheitlichen Vollzug der Veterinärgesetzgebung in der Urschweiz. Es hat am Mittwoch die Revision des Konkordats über das Laboratorium der Urkantone einstimmig genehmigt.

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Das Laboratorium der Urkantone wird künftig überprüfen, ob Tiere richtig gehalten werden. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Das Laboratorium der Urkantone wird künftig überprüfen, ob Tiere richtig gehalten werden. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Ziel der Revision ist es, die Grundlagen für den effizienten Vollzug zu schaffen und möglichst viele Aufgaben dem gemeinsamen Veterinäramt zuzuweisen. Aufträge, Kompetenzen und Verantwortung im Veterinärwesen werden für das ganze Konkordatsgebiet beim Schwyzer Kantonstierarzt konzentriert.

Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Lebensmittelkontrolle bei Tierhaltung und Schlachtung, der Tierschutz, die Vorschriften über gefährliche Hunde und die Erteilung von Bewilligungen zur Berufsausübung von Tierärzten.

Der Leistungsauftrag für das Laboratorium wird für vier Jahre erteilt. Der bisher für vier Jahre beschlossene Globalkredit wird durch jährliche Budgetierung ersetzt. Am Laboratorium sind neben Nidwalden auch Obwalden, Schwyz und Uri beteiligt.

sda