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LANDRAT: Nidwalden schert beim Lehrplan 21 nicht aus

Nidwalden bleibt beim Lehrplan 21 auf Kurs. Der Landrat hat am Mittwoch mit 37 zu 17 Stimmen eine Verschiebung abgelehnt. Damit wird ab dem nächsten Schuljahr nach dem neuen deutschschweizerischen Lehrplan unterrichtet.
Der Lehrplan 21 hält in ihrem Schulalltag Einzug: Schülerinnen und Schüler in Stansstad im Jahr 2014. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Der Lehrplan 21 hält in ihrem Schulalltag Einzug: Schülerinnen und Schüler in Stansstad im Jahr 2014. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Bis auf Zug führen somit alle Zentralschweizer Kantone den Lehrplan 21 auf das Schuljahr 2017/18 ein. Nidwalden dürfe nicht abseitsstehen, erklärten Regierung und Parlament.

Christoph Keller (SVP), der mit einem Postulat die Verschiebung um zwei Jahre gefordert hatte, machte aus seiner Ablehnung des neuen Lehrplanes keinen Hehl. Der Lehrplan sei kaum verständlich und wohl nur von wenigen ganz gelesen worden.

Überall werde gegen den Lehrplan 21 Unmut laut, sagte Keller. Es sei besser, mit der Einführung des Lehrplans abzuwarten. Nidwalden als kleiner Kanton solle nicht Versuchskaninchen spielen.

In den Gemeinden sei die Umsetzung bereits gestartet worden, hielt Klaus Waser (FDP) Kellers Verschiebungsantrag entgegen. Aus einer Verschiebung sei kein Vorteil ersichtlich, sagte Susi Ettlin (SP/Grüne).

Norbert Rohrer (CVP) äusserte sich zur Kritik Kellers, der Lehrplan sei ein unverständliches "Geschwurbel". Dieser richte sich ja nicht an die Kinder, sondern an Fachleute, sagte er.

Die Schule werde durch den Lehrplan 21 nicht auf den Kopf gestellt, sagte Bildungsdirektor Res Schmid (SVP). Im Zentrum stehe weiterhin die Wissensvermittlung. Am Schluss würden die Kompetenzen überprüft werden. Dies werde heute schon getan, etwa bei Lehrabschlussprüfungen. Zudem fehlten Nidwalden die finanziellen Mittel, einen eigenen Lehrplan zu erstellen. (sda)

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