LANDRAT: Nidwalden zahlt definitiv an Spitexkosten

Der Nidwaldner Landrat sagte in erster Lesung Ja zur neuen Pflegefinanzierung. Die Gemeinden werden entlastet.

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Eine Mitarbeiterin der Spitex auf Hausbesuch. (Symbolbild Peter Appius/Neue LZ)

Eine Mitarbeiterin der Spitex auf Hausbesuch. (Symbolbild Peter Appius/Neue LZ)

Auf den 1. Januar 2011 ändert die Pflegefinanzierung in der Schweiz. Das Bundesgesetz verpflichtet die Kantone, die Restfinanzierung der Pflegeleistungen von Pflegeheimen sowie von Pflegefachpersonen und Organisationen der Pflege zu Hause zu regeln. Am Mittwoch befand der Niwdaldner Landrat in erster Lesung über das Einführungsgesetz.

Ursprünglich war vorgesehen, dass die Gemeinden die Restkosten der ambulanten Pflege, wie sie etwa die Spitex leistet, tragen müssten. Diese Kosten belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Franken. Davon hat der Regierungsrat abgesehen. Die Restfinanzierung sämtlicher Pflegeleistungen soll der Kanton übernehmen. Dies bedeutet für den Kanton künftig Kosten von total 6,35 Millionen Franken – 3,15 Millionen mehr als bisher.

Von der neuen Pflegefinanzierung profitieren einerseits die Gemeinden, andererseits die Bewohner der Pflegeheime.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.