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LANDRAT NW: 4-Millionen-Kredit: Die Lopperstrasse kann saniert werden

Der Landrat sagt Ja zu 4 Millionen für den Erhalt der Strasse zwischen Stansstad und Hergiswil. Der Kanton kann sich bei einem Projekt des Bundes einklinken.
Strasse und Veloweg entlang des Loppers werden saniert. (Bild: Oliver Mattmann (Hergiswil, 27. September 2017))

Strasse und Veloweg entlang des Loppers werden saniert. (Bild: Oliver Mattmann (Hergiswil, 27. September 2017))

Martin Uebelhart

martin.uebelhart@nidwaldnerzeitung.ch

«Es ist gescheit, beim Bund auf den fahrenden Zug aufzuspringen», sagte der Hergiswiler FDP-Landrat Niklaus Reinhard gestern als Kommissionssprecher zur Sanierung der Lopperstrasse. Das Bundesamt für Strassen (Astra) saniert oder ersetzt die Bauwerke entlang des Loppers zwischen Hergiswil und Stansstad. Sie dienen als Auffahrt Stansstad und Ausfahrt Hergiswil für die Autobahn A2. Darunter liegt die Kantonsstrasse. Gebaut worden sind die Verkehrswege zwischen 1962 und 1964. Sie sind allesamt in einem schlechten Zustand.

Der Kanton ergreift die Ge­legenheit und saniert in Zu­sammenarbeit mit dem Astra die Kantonsstrasse, den Velo- und Gehweg sowie verschiedene Stützmauern. Die Strasse soll je nach Bauteil wieder für 25 bis 50 Jahre halten. Insgesamt kostet das Projekt 30 Millionen Franken. 4,6 Millionen beträgt der Anteil des Kantons Nidwalden. 600 000 Franken sind für Planungen bereits über den Strassenunterhalt abgebucht worden. Gestern hatte der Landrat über einen Kredit von 4 Millionen Franken zu befinden, der in den Jahren 2018 und 2019 je hälftig in der Investitionsrechnung auftauchen soll. Das Geschäft sei so ausführlich dargestellt worden, dass sich jedes weitere Wort fast erübrige, fuhr Niklaus Reinhard fort.

«Grandiose Fehlplanung» auf der Autobahn

Von den Fraktionen wurden insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Bund und die entsprechenden Synergien gelobt. Einen Exkurs auf die A2 bei Hergiswil machte Ruedi Waser (FDP, Hergiswil). Mit Blick auf den Bypass Luzern sprach er von einer «grandiosen Fehlplanung», da zwar vom Lopper von der Einfahrt der A8 in Richtung Luzern drei Spuren vorgesehen seien, in der Gegenrichtung aber auf zwei Kilometern vor der Abzweigung zur A8 nur deren zwei. Das bedeute, dass man dort in Richtung Süden im Stau stehen werde. Davon werde auch Hergiswil betroffen sein. Er forderte die Baudirektion auf, dem Astra mit dem Anliegen permanent in den Ohren zu liegen.

Baudirektor Josef Niederberger hielt gestern fest, dass die Zentralschweizer Kantone hinter dem Projekt Bypass Luzern stünden. Die Spur von der A8-Einfahrt an in Richtung Luzern sei mehr eine Sofortmassnahme als ein fertiges Projekt. Und er räumte ein, dass es in Richtung Nidwalden ein Problem gebe. Niederberger sagte, er als Einzelmaske könne wenig ausrichten. Doch man werde bei fortschreitender Planung für den Bypass zusammensitzen und Lösungen suchen.

Das Parlament genehmigte die 4 Millionen Franken am Ende einstimmig.

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