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LANDRAT NW: Pensionierungsregeln sollen flexibler werden

Die Staatsangestellten von Nidwalden sollen mehr Möglichkeiten erhalten, um den Zeitpunkt ihrer Pensionierung selbst zu wählen. Der Landrat hat am Mittwoch mit 47 zu 8 Stimmen eine Motion zur Flexibilisierung des Altersrücktrittes gutgeheissen.
Ein älteres Paar geniesst seinen Ruhestand auf einer Bank am See. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Ein älteres Paar geniesst seinen Ruhestand auf einer Bank am See. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Bei der Motion von Pius Furrer und Jörg Genhart (SVP) geht es vor allem um die Möglichkeit, über das Pensionsalter hinaus zu arbeiten. Dies ist zwar schon heute - genauso wie die vorzeitige Pensionierung - möglich, doch soll die vorhandene Flexibilität verstärkt werden.

Heute gilt in Nidwalden ein ordentliches Pensionsalter von 65. Wird eine pensionierte Person beschäftigt, wird dies in einem neuen Arbeitsverhältnis geregelt. Ende 2014 waren beim Kanton 19 Personen, die älter als 65 waren, angestellt. Die vorzeitige Pensionierung ist ab dem vollendeten 60. Altersjahr möglich.

Das heutige Pensionsalter von 65 sei zu starr, sagte Furrer. Es entspreche nicht mehr der heutigen demografischen und gesellschaftlichen Entwicklung. Es gebe Arbeitnehmer, die gerne länger arbeiten würden.

Genhart sagte, der Kanton solle als Arbeitgeber attraktiv sein. Dazu gehöre das Arbeitsklima, eine interessante Arbeit und der Lohn. Mit einem flexiblen Rentenalter könnten die Stellen noch attraktiver werden. Möglich sei zum Beispiel ein Jobsharing für hochqualifizierte Mitarbeiter über 65, oder die Möglichkeit für diese, Ferien zu kaufen und so mehr Freizeit zu haben.

Die FDP stimmte der Motion zu, die CVP grossmehrheitlich. Josef Bucher (CVP) sagte, der Kanton stehe vor einer grossen Pensionierungswelle. Mit dem Ja zur Motion erhalte er diesbezüglich mehr Möglichkeiten.

Die Fraktion der Grünen und der SP lehnte die Motion dagegen grossmehrheitlich ab. Neue gesetzlichen Regeln seien nicht nötig, sagte Regula Wyss (Grüne). Sie könne sich nicht vorstellen, dass die neuen Bestimmungen personalfreundlicher würden. (sda)

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