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LANDRAT: Ungewohnte Diskussionen um vorzeitigen Rücktritt von Urs Müller

In Nidwalden werfen die Wahlen von 2018 Schatten: Der vorzeitige Rücktritt von Landrat Urs Müller (SVP) weniger als ein halbes Jahr vor den Gesamterneuerungswahlen ist am Mittwoch auf Kritik der CVP gestossen. Schliesslich genehmigte das Parlament den Rücktritt mit 43 von 57 Stimmen.
Urs Müller, Emmetten, Airport-Manager, 1962, SVP, bisher. (Bild: PD)

Urs Müller, Emmetten, Airport-Manager, 1962, SVP, bisher. (Bild: PD)

Müller war 2010 für den Wahlkreis Emmetten in das Kantonsparlament gewählt worden. Er begründete den Rücktritt damit, dass er aus beruflichen Gründen kaum mehr Zeit habe für den Landrat.

Die CVP kritisierte den Rücktritt und sprach sich teilweise gegen die Genehmigung des Rücktrittes aus. Ein CVP-Sprecher vermutete Wahltaktik der SVP, um einen Nachfolger nachrücken zu lassen.

Die SVP verwahrte sich gegen diese Vermutungen. Ein nachgerückter Landrat sei auch ein richtiger Volksvertreter. Die SVP habe nur wenige Rücktritte während der Legislatur. Es sei falsch, solche zu verpolitisieren.

Der Landrat wird am 4. März neu gewählt. (sda)

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